Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    „Leute rechnen sich arm“: SPD will Schlupflöcher bei Erbschaftssteuer schließen

    Juli 14, 2026

    Deutlich mehr als im Vorjahr: Solaranlagen boomen in Deutschland

    Juli 14, 2026

    „Goldener Windbeutel“: Das ist die dreisteste Werbelüge 2026

    Juli 14, 2026

    Neue Sanktionen verhängt: USA verschärfen den Druck auf Kuba

    Juli 14, 2026

    Erinnerungen an Crans Montana: Ermittler finden schwere Mängel nach Feuer in Bangkok

    Juli 14, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

    Juli 13, 2026

    Ursula von der Leyen in Epstein Files? Kein Beleg

    Juli 13, 2026

    Drohgrafik mit Merz und Trump: Herkunft und Wahrheit aufgedeckt

    Juli 13, 2026

    Fake-Video mit Markus Lanz: Frau verliert mehr als eine Million Euro

    Juli 13, 2026

    Warum Angst sich sicher anfühlen kann

    Juli 10, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Hinweise auf schwere Mängel nach Feuer in Bangkok

    Juli 14, 2026

    Pflegekosten: Eigenanteil für Pflege im Heim erneut gestiegen

    Juli 14, 2026

    Fünfter Jahrestag der Ahrtal-Flut: Lernen aus der Katastrophe?

    Juli 14, 2026

    Anträge auf Kriegsdienstverweigerung laut Bericht deutlich gestiegen

    Juli 14, 2026

    Japan: Wie einer Frau der Ausstieg aus der Yakuza gelang

    Juli 14, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Anträge auf Kriegsdienstverweigerung laut Bericht deutlich gestiegen
Politik

Anträge auf Kriegsdienstverweigerung laut Bericht deutlich gestiegen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 14, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 14.07.2026 • 07:30 Uhr

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist weiter steil angestiegen – und hat im ersten Halbjahr 2026 bereits den Vorjahreswert übertroffen. Ein Grund dafür dürfte das Inkrafttreten des neuen Wehrdienstgesetzes sein.

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist im ersten Halbjahr 2026 erneut stark gestiegen. Bis zum 30. Juni dieses Jahres seien bereits 5.862 Anträge beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben eingegangen, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf eine Sprecherin der Behörde.

Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 gab es 3.867 Anträge, 2024 waren es 2.998. Im Jahr 2011, dem Jahr der Aussetzung der Wehrpflicht, wurden laut RND 4.348 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung gezählt. Als Hintergrund für den Anstieg werden die angespannte Sicherheitslage und das zum 1. Januar in Kraft getretene neue Wehrdienstgesetz gesehen.

So sollen Freiwillige für den Ausbau der Bundeswehr rekrutiert werden. Sie soll von zuletzt 186.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten bis 2035 auf 260.000 wachsen. Gelingt der Ausbau auf Basis der Freiwilligkeit nicht, behalten sich insbesondere die Unionsparteien die Einführung einer Bedarfswehrpflicht vor.

Kriegsdienst mit Waffe kann verweigert werden

Die Wehrpflicht war 2011 ausgesetzt worden, ist aber weiter im Grundgesetz verankert. Unabhängig von der Aussetzung der Wehrpflicht bleibt laut dem Bundesamt das Recht bestehen, den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen gemäß dem Grundgesetz zu verweigern. Über den Antrag könne entschieden werden, wenn folgende Dokumente vorliegen: ein kurzes Anschreiben mit Unterschrift, ein vollständiger tabellarischer Lebenslauf sowie eine ausführlich und persönlich verfasste Begründung.

Parallel dazu gibt es auch eine Reihe von Menschen, die ihre bereits erfolgte Kriegsdienstverweigerung widerrufen. Die Neue Osnabrücker Zeitung hatte im April berichtet, im vergangenen Jahr sei dies 781 Mal der Fall gewesen, im ersten Quartal dieses Jahres bereits 233 Mal.

Kriegsdienstverweigerung

Auch wenn in Deutschland die allgemeine Wehrpflicht seit 2011 ausgesetzt ist, bleibt die Kriegsdienstverweigerung ein grundgesetzlich garantiertes Recht. Sie basiert auf Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes. Darin heißt es: „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“

Der Antrag auf Kriegsdienstverweigerung muss schriftlich beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr eingereicht werden. Dabei muss man individuell begründen, warum man den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen verweigert.

Eine frühzeitige Verweigerung kann vorsorglich gegen eine mögliche Reaktivierung der Wehrpflicht im Spannungs- oder Verteidigungsfall schützen. Anerkannte Kriegsdienstverweigerer sind dann rechtlich abgesichert und können nicht zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden. Sie müssen bei Eintritt eines Spannungs- oder Verteidigungsfalls allerdings zivilen Ersatzdienst leisten.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Hinweise auf schwere Mängel nach Feuer in Bangkok

Juli 14, 2026

Pflegekosten: Eigenanteil für Pflege im Heim erneut gestiegen

Juli 14, 2026

Fünfter Jahrestag der Ahrtal-Flut: Lernen aus der Katastrophe?

Juli 14, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.