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Startseite»Nachrichten»Aus Bächen und Flüssen: Dresden verhängt Wasserentnahmeverbot
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Aus Bächen und Flüssen: Dresden verhängt Wasserentnahmeverbot

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 25, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Aus Bächen und FlüssenDresden verhängt Wasserentnahmeverbot

Niederschläge können die extrem niedrigen Wasserstände in den nächsten Wochen nicht ausgleichen. (Foto: IMAGO/Westend61)

Hitze und Trockenheit sorgen in Dresden bis Ende Oktober dafür, dass kein Wasser aus den „oberirdischen Gewässern“ der Stadt entnommen werden darf. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Wegen Hitze, Trockenheit und Niedrigwasser in den Bächen und Flüssen verhängt die Landeshauptstadt Dresden ein Wasserentnahmeverbot. Die Untere Wasserbehörde hat das Verbot einer Mitteilung der Stadt zufolge vom gestrigen Mittwoch an verhängt. Bis Ende Oktober dürfen Eigentümer und Anlieger nach derzeitigem Stand deshalb kein Wasser aus den „oberirdischen Gewässern“ der Stadt entnehmen.

Das Verbot gelte gleichermaßen für große Gewässer wie die Weißeritz und die Prießnitz als auch für kleinere Bachläufe. Untersagt ist auch das „Schöpfen mit Handgefäßen“. Die „extrem niedrigen Wasserstände werden nach den derzeitigen Wetterprognosen auch in den kommenden Wochen nicht durch Niederschläge ausgeglichen werden können“, heißt es weiter. „Um den Naturhaushalt zu schützen“, sei die Entscheidung deshalb getroffen worden, sagte René Herold, Umweltamtsleiter der Stadt.

Bei Missachtung des Verbots droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro, teilt die Stadt weiter mit. Nicht betroffen von dem Verbot sind diejenigen, die eine wasserrechtliche Erlaubnis besitzen. Auch das Grundwasser dürfe aktuell weiter genutzt werden. „Die Grundwasserstände an den Dresdner Messstellen liegen derzeit allerdings weit unter dem langjährigen Monatsmittel und damit an der unteren Grenze des normalen Schwankungsbereichs.“

Die seit Tagen anhaltende Hitzewelle steuert auf Rekordtemperaturen zu und wirbelt das Leben in Deutschland durcheinander. Zwar wird der Juni-Rekord am Donnerstag mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ noch nicht geknackt werden, wie Jens Winninghoff vom Deutschen Wetter-Dienst (DWD) sagte. Allerdings dürfte es nach seinen Worten am Tag darauf wohl so weit sein.

Die bisher höchste gemessene Temperatur an einem Juni-Tag liegt bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) registriert. Ganz so weit soll das Thermometer heute noch nicht steigen, der DWD erwartet Höchstwerte nur knapp über 39 Grad, vor allem im Westen und Südwesten. Im Norden steigen die Temperaturen demnach auf 27 bis 33 Grad, sonst auf 34 bis 37 Grad. Auf einigen Nordseeinseln wird es laut DWD mit 22 Grad deutlich angenehmer.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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