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Startseite»Nachrichten»ChatGPT 5.6 von US-Regierung eingeschränkt – nur US-Firmen haben Zugang
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ChatGPT 5.6 von US-Regierung eingeschränkt – nur US-Firmen haben Zugang

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 27, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Angst vor CyberattackenUS-Regierung lässt Zugang zu ChatGPT-Version einschränken

Das neueste GPT-Sprachmodell kann Sicherheitsaufgaben eigenständig erledigen. (Foto: picture alliance/dpa)

Erst sperrt die US-Regierung das neueste Modell von KI-Entwickler Anthropic. Nun folgt auch die Einschränkung beim Rivalen OpenAI. Nur ausgewählte US-Firmen dürfen die Programme nutzen. OpenAI betont, die Zugangskontrollen seien nur temporär.

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI schränkt auf Forderung der US-Regierung den Zugang zu seinem neuesten KI-Modell ein. Zugriff auf die Vorschau-Version von Modellen der GPT-5.6-Reihe bekomme nur eine abgestimmte kleine Gruppe von Partnern, denen man vertraue, teilte OpenAI mit. Die eingeschränkte Veröffentlichung sei von der Regierung verlangt worden.

Die Freigaben seien zunächst nur in den USA erteilt worden, hieß es von OpenAI. Man arbeite daran, auch Partnern aus anderen Ländern Zugang zu geben, dies könne bereits kommende Woche passieren. OpenAI sagte zugleich, man glaube nicht, dass solche Zugangskontrollen der Behörden langfristig zur Norm werden sollen. Derzeit sehe man das Einverständnis damit als besten Weg, um in den kommenden Wochen den Zugang zu erweitern.

Damit ereilt OpenAI das gleiche Schicksal wie das des Rivalen Anthropic: Die Firma hatte ihre neuesten leistungsstärksten Modelle „Claude Mythos 5“ und „Fable 5“ zunächst veröffentlicht, musste es dann wenige Tage später auf Forderung der US-Regierung aber wieder zurückziehen. Nur ausgewählte US-Firmen dürfen „Claude Mythos 5“ vorerst nutzen, „Fable 5“ blieb bis zuletzt gesperrt.

Sorge vor Cyberattacken mit KI-Hilfe

Auslöser waren Warnungen, dass Vorkehrungen gegen einen Missbrauch der Software möglicherweise ausgehebelt werden könnten. Das neue KI-Modell von Anthropic ist besonders gut darin, Schwachstellen zu Software zu finden. Das macht Programme sicherer – in den falschen Händen könnte eine solche KI aber als Cyberwaffe eingesetzt werden. Anthropic blockiert die entsprechenden Fähigkeiten in der öffentlich verfügbaren Version.

Beim neuen OpenAI-Modell GPT-5.6 kann die leistungsstärkste Variante mit dem Namen Sol der Firma zufolge eigenständig Aufgaben beim Programmieren sowie in Biologie und Cybersicherheit ausführen. Man habe Schutzvorkehrungen gegen einen Missbrauch getroffen, betonte OpenAI. Zugleich könne man bei Bewertungen nicht jede mehrstufige Attacke berücksichtigen, warnte das Unternehmen.

Quelle: ntv.de, gri/dpa

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