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Startseite»Nachrichten»Der wahre Pokal“: Argentinien-Coach verteidigt seine wilden „Krieger
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Der wahre Pokal“: Argentinien-Coach verteidigt seine wilden „Krieger

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 27, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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„Der wahre Pokal“

Argentinien-Coach verteidigt seine wilden „Krieger“

27.07.2026 | 17:29 Uhr

Argentinien hinterlässt mit seiner überharten und aggressiven Spielweise bei der Weltmeisterschaft bleibenden Eindruck. Trainer Scaloni nimmt seine „Krieger“ gegen alle Kritiker in Schutz und würdigt sie mit emotionalen Worten.

Der argentinische Nationaltrainer Lionel Scaloni hat seine Spieler nach dem verlorenen WM-Finale mit deutlichen Worten gegen Kritiker verteidigt. „Der Einsatz, der Ehrgeiz, der Wille, das ‚Ich schaffe das‘, das Nicht-Aufgeben (auch wenn alles schwierig wird), das Geben von allem (auch wenn man nichts mehr hat), das Ertragen von Eimern mit kaltem Wasser (VON MENSCHEN, DIE UNS NICHT KENNEN), das Auftreten, der Wille, weiter auf den Beinen zu bleiben, wenn die Beine dem Gehirn nicht mehr gehorchen … Das ist der wahre Pokal“, schrieb der Coach auf Instagram.

Das habe er mit seiner Gruppe von Spielern, die er als „Krieger“ bezeichnete, den argentinischen Fans Zuhause zeigen wollen. Auf dem Rasen während des XXL-WM-Turniers waren die Spieler der Albiceleste regelmäßig überhart aufgetreten und mit Unsportlichkeiten gegenüber dem Gegner aufgefallen.

Prügelei nach Finale: Argentinier geht auf Gegner los

Die FIFA hatte mit Bezug auf das verlorene WM-Finale eine Untersuchung eingeleitet, nachdem es nach dem Spielende zu einem Gewaltausbruch der enttäuschten Argentinier gekommen war. Zunächst verpasste Nahuel Molina Spaniens jubelndem Kapitän Rodri einen Schlag gegen die Brust. Im Nachgang der Szene drehte Kollege Leandro Paredes durch und ging dem Spanier Eric Garcia an die Kehle, ehe er im Verbund mit Mitspieler Thiago Almada Spaniens Jungstar Gavi zu Boden rang. 

Argentiniens Trainer „auf ewig dankbar“

Der spanische Weltmeistertrainer Luis de la Fuente kritisierte das Verhalten der Argentinier deutlich. Dies sei „inakzeptabel“ gewesen, so de la Fuente. „In dem Moment habe ich es gar nicht mitbekommen. Ich habe gefeiert und meine Mitspieler umarmt“, sagte de la Fuente im spanischen Fernsehen: „Aber auf jeden Fall ist das unerträglich, inakzeptabel, das darf nicht sein.“

Argentinien-Coach Scaloni richtete sich in seiner Stellungnahme auch mit einer Entschuldigung an die Menschen in der Heimat. „Mir bleibt nur zu sagen: Es tut mir leid, dass ich euch keinen weiteren Titel bescheren und euch keine neue Freude bereiten konnte, die euch – wenn auch nur für ein paar Tage – vielleicht all das Hässliche im Leben vergessen lassen würde.“

Die vergangene Woche nach dem verlorenen WM-Finale sei für ihn „intensiv“ gewesen. In dieser haben sich „Traurigkeit und Freude, Tränen und Lächeln, Angst und Gelassenheit, Nervosität und Ruhe miteinander verflochten“, so Scaloni. „Ich bin meinem Trainerstab, den Spielern, den Mitarbeitern der AFA und all jenen, die still und leise dafür sorgen, dass wir uns wohlfühlen, sowie jedem einzelnen von euch für die Zuneigung, die ihr uns entgegengebracht habt, auf ewig dankbar.“

Verwendete Quellen: ntv.de, lme

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