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Startseite»Nachrichten»„Geht um Geschwindigkeit“: Digitalminister Wildberger will KI für Cybersicherheit einsetzen
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„Geht um Geschwindigkeit“: Digitalminister Wildberger will KI für Cybersicherheit einsetzen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 24, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Geht um Geschwindigkeit“Digitalminister Wildberger will KI für Cybersicherheit einsetzen

Karsten Wildberger sieht die Netzsicherheit als KI-Wettlauf zwischen Schutz und Angriff. (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Dass Cyberkriminelle mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Schwachstellen aufspüren, stellt die Netzsicherheit vor neue Herausforderungen. Digitalminister Wildberger sieht die KI zugleich als wirkungsvollsten Schutz.

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat zu einem stärkeren Einsatz von Künstlicher Intelligenz aufgerufen, um Sicherheitslücken bei Webseiten zu schließen. „Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters der Cybersicherheit“, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „KI-basierte Tools können uns helfen, Schwachstellen schneller und präziser aufzuspüren als je zuvor. Im digitalen Raum geht es jetzt um Geschwindigkeit, um Sicherheitslücken rechtzeitig zu identifizieren und zu schließen.“ 

Wildberger verwies darauf, dass die Bundesregierung gezielt in die digitale Souveränität investiere und eigene Kompetenzen aufbaue, etwa mit dem neuen KI-Sicherheitsinstitut in Berlin. „Indem wir führende Modelle unabhängig prüfen und Künstliche Intelligenz konsequent für den Schutz unserer Netze einsetzen, können wir diesen Wettlauf gewinnen“, sagte er. 

PHP-Lücke weiterhin ein Problem

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Behörden weltweit hatten in der vergangenen Woche vor einer hochkritischen Schwachstelle in der Programmiersprache PHP gewarnt. PHP ist eine der weltweit am häufigsten genutzten Technologien für den Betrieb von Webseiten und Online-Diensten. Zahlreiche Webseiten – auch von Bundesregierung und Bundesverwaltung – wurden vorübergehend vom Netz genommen. 

„Die Bundesregierung nimmt den Vorfall und die aktuellen Warnungen sehr ernst. Unsere Cybersicherheitsbehörden haben vorausschauend, schnell und klar reagiert“, bilanzierte Wildberger. „Zum aktuellen Zeitpunkt sehen wir keine Hinweise auf eine erfolgreiche Kompromittierung von Systemen der Bundesverwaltung.“ 

Ein Sprecher des Digitalministeriums wies darauf hin, dass die Sicherheitswarnung vom Mittwoch noch gültig sei. „Das BSI sieht weiterhin akuten Handlungsbedarf und ruft alle Nutzer von PHP auf, zügig die bereit gestellten Patches aufzuspielen“, so der Wildberger-Sprecher. 

Quelle: ntv.de, mau

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