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Gnadenloses Presseurteil: „Gianni Infantino vollzieht eine peinliche Kehrtwende“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 1, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Gnadenloses Presseurteil

„Gianni Infantino vollzieht eine peinliche Kehrtwende“

01.08.2026 | 08:21 Uhr

Die FIFA macht nach massiver Kritik schnell Schluss mit seinen umstrittenen Investorenplänen. Gianni Infantino äußert sich noch in der Nacht zu Samstag in einem offiziellen Statement. Das ruft in den internationalen Medien schnell Reaktionen hervor.

Der Fußball-Weltverband FIFA macht nach massiver Kritik aus vielen Teilen der Welt schnell Schluss mit seinen umstrittenen Investorenplänen. Verbandspräsident Gianni Infantino äußert sich noch in der Nacht zu Samstag in einem offiziellen Statement. Das ruft in den internationalen Medien schnell Reaktionen hervor.

England

„Daily Mail“: FIFA-Präsident Gianni Infantino vollzieht eine peinliche Kehrtwende bei den Plänen zur Vermarktung der Weltmeisterschaft. Der unter Druck stehende Chef räumt ein, dass diese „für Spaltung gesorgt“ hätten, und hofft nun, den Fußball wieder zu vereinen. (…) Gianni Infantino hat eine demütigende Niederlage erlitten.

„Guardian“: Gianni Infantinos Vorhaben, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, ist spektakulär gescheitert. Angesichts weltweiter Empörung räumte der FIFA-Präsident ein, das Projekt habe „Spaltungen hervorgerufen, die dem eigentlichen Ziel nicht mehr dienlich sind“. Der Plan hatte weltweit für heftige Unruhe in der Fußballwelt gesorgt und die UEFA dazu veranlasst, mit einem Boykott künftiger FIFA-Turniere zu drohen, sollte das Vorhaben nicht aufgegeben werden.

„Telegraph“: Gianni Infantino hat seinen 15-Milliarden-Pfund-Plan zum Verkauf der Anteile an der Weltmeisterschaft verworfen – eine Folge des breiten Widerstands und des Aufruhrs innerhalb der FIFA-Reihen.

„Sun“: Angesichts weltweiter Empörung hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die Pläne verworfen, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft zu verkaufen. Sein Vorhaben, einen Teil einer neuen Tochtergesellschaft zu veräußern, die für die Weltmeisterschaft zuständig ist, scheiterte an der Boykottdrohung der UEFA sowie an einem „Marken-Alptraum“ für potenzielle Investoren.

Spanien

„Marca“: Sein Vorhaben ist gescheitert. Nach heftiger Kritik aus aller Welt an seinem Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft musste Infantino zurückrudern. Der Druck auf den FIFA-Präsidenten war bereits enorm.

„As“: Ein globaler Rückschlag für den FIFA-Präsidenten. (…) Es war nur eine Frage der Zeit, bis Infantinos abwegige Idee scheitern würde, insbesondere nach dem Rücktritt von Carlos Cordeiro, dem Chefberater der FIFA. Die UEFA führte den Widerstand an – und nun hat Infantino den Kampf verloren.

„El País“: Der Fußball mit seinen Millionen von Fans hat über externe Akteure gesiegt, die FIFA hat verloren. Zumindest vorerst ist ihr Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft gescheitert. Gianni Infantino, Präsident des Fußball-Weltverbandes, gab am frühen Samstagmorgen vom FIFA-Hauptsitz in der Schweiz aus bekannt, dass sein Vorschlag nicht weiterverfolgt wird.

Schweiz

„Blick“: Infantino kuscht nach Aufstand. (…) FIFA-Boss Gianni Infantino macht einen seltenen Rückzieher. Nach heftiger Kritik aus nahezu allen Kontinentalverbänden zieht der FIFA-Präsident seine umstrittenen Milliardenpläne zurück. (…) Angesichts der geschlossenen Front sah sich Infantino jetzt gezwungen, zurückzurudern. Ein ungewöhnlicher Rückzieher für den Walliser, der in den vergangenen Jahren seine Vorhaben meist ohne größeren Widerstand durchsetzen konnte.

Frankreich

„L’Equipe“: Mit seinem Plan, die Weltmeisterschaft teilweise zu verkaufen, hat FIFA-Präsident Gianni Infantino so viel Widerstand wie noch nie erfahren. Seit seiner Wahl zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes im Jahr 2016 ist Infantinos Position noch nie so stark erschüttert worden. Der Verband steckt nun in einer Krise. Die harte Linie der UEFA – die Drohung mit einem Boykott – gegen seinen Plan, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen, hat die Führung des Weltfußballs destabilisiert.

„Le Parisien“: Unter Druck gibt Gianni Infantino seinen Plan für private Investoren in die FIFA auf. Er sah sich massiver Kritik ausgesetzt.

Italien

„Gazzetta dello Sport“: Schluss jetzt! Die Vernunft hat gesiegt. Gianni Infantino rudert bei seinem Versuch der „Privatisierung“ des internationalen Fußballs zurück und legt das Projekt FIFA Forward Enterprise offiziell auf Eis. Dieses Projekt hatte in den letzten Stunden die halbe Welt empört.

„Corriere della Serra“: Infantino rudert zurück: Nach Protesten kündigt die FIFA an, von ihrem Plan zurückzutreten, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Die Kehrtwende wurde durch die Boykottdrohung der UEFA und den entschiedenen Widerstand der asiatischen und amerikanischen Fußballverbände ausgelöst.

Österreich

„Krone“: Infantino knickt ein. Abrupte Kehrtwende! FIFA gibt Investorenpläne auf.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa

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