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Startseite»Nachrichten»Haushaltsausschuss gibt sein Go: Marine darf vier neue Fregatten kaufen
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Haushaltsausschuss gibt sein Go: Marine darf vier neue Fregatten kaufen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Haushaltsausschuss gibt sein GoMarine darf vier neue Fregatten kaufen

Vier Meko A-200 DEU sollen kommen, es besteht die Option auf vier weitere Schiffe. (Foto: imago/STAR-MEDIA)

Für die Modernisierung der Bundeswehr wird wieder Geld locker gemacht. Die Kontrolle ist Aufgabe der Haushälter im Bundestag. Für die Aufstockung der Flotte der Marine gibt der Ausschuss grünes Licht.

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat grünes Licht für den Kauf von Fregatten vom Typ Meko A-200 DEU gegeben. „Damit wird die Deutsche Marine befähigt, ihren Kernauftrag zur seegestützten U-Boot-Jagd und damit auch unsere Nato-Verpflichtungen schnellstmöglich zu erfüllen“, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. Zunächst sollen vier Fregatten bestellt werden. Es besteht zudem die Option, vier weitere Schiffe zu beschaffen. Die erste Fregatte soll 2029 fertig werden.

Der Beschaffungspreis für die ersten vier Kampfschiffe des Kieler Marineschiffbauers TKMS wird mit rund 6,3 Milliarden Euro angegeben. Die Kosten für die möglichen vier weiteren Schiffe beziffert das Ministerium mit rund 5,3 Milliarden Euro.

Zuvor hatte die Bundeswehr bereits die Modernisierung ihrer Kriegsschiffe vorangetrieben. Wie der Militärblog „Vergabeblog“ unter Berufung auf Quellen aus dem Verteidigungsumfeld berichtet, soll die Marine Hochleistungslaser erhalten, die künftig Drohnen, Boote und andere schwer zu bekämpfende Ziele im Nahbereich abwehren können.

Die Fregatte „Sachsen“ hatte in den Jahren 2022 und 2023 eine solche Laserwaffe erfolgreich getestet. Im Februar hatte der Haushaltsausschuss noch Bedenken angemeldet. Dabei wurde auch auf die veranschlagten Kosten des Projektes hingewiesen. So hätten die Niederlande einen Demonstrator mit 100 Kilowatt Leistung für 190 Millionen Euro angeschafft. Deutschland wolle einen Demonstrator mit 60 Kilowatt Leistung für 462 Millionen Euro entwickeln lassen, wurde der dpa erklärt.

Laserwaffen eigneten sich besonders zur Abwehr von Drohnen. Sie sind in der Realität aber sehr weit von Exemplaren aus Science-Fiction-Filmen wie „Star Wars“ entfernt. Rheinmetall und MBDA Deutschland üben sich im Schulterschluss, um in ihrem Laserwaffen-Geschäft voranzukommen. Die Firmen kooperieren bereits seit 2019, ein Demonstrator – also eine Laserwaffe im Erprobungsstadium – wurde zusammen entwickelt. Von 2029 an soll das Produkt marktreif und damit regulär einsatzbereit sein.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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