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Im Eiltempo und mit 19 Assen: Service-Maschine Zverev stürmt bei French Open in Runde drei

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 27, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Im Eiltempo und mit 19 Assen Service-Maschine Zverev stürmt bei French Open in Runde drei

Auf seinen Aufschlag war mal wieder Verlass: Alexander Zverev.

Alexander Zeverev hat keine Lust auf eine lange Spätschicht in Paris. Mit großer Souveränität eilt der deutsche Tennis-Star bei den French Open in die dritte Runde. Dort wartet ein Franzose. Auch Rekordjäger Novak Djokovic ist weiter.

Alexander Zverev hat bei den French Open ungefährdet seine zweite Hürde genommen. Der Weltranglistendritte, der in Paris den ersten Majortitel seiner Karriere gewinnen will, setzte sich 6:4, 6:2, 6:2 gegen den Tschechen Tomas Machac durch und bleibt ohne Satzverlust beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres. „Anderthalb Sätze war es ein großartiges Level von uns beiden, seine Verletzung hat uns dann den Match-Rhythmus genommen“, sagte Zverev: „Ich bin froh, in drei Sätzen durch zu sein.“

Der 29 Jahre alte Hamburger erreichte damit zum zehnten Mal in seiner Karriere die dritte Runde von Roland Garros und jubelte über seinen 550. Sieg auf Tourlevel. Von den männlichen deutschen Tennisprofis liegen nur Boris Becker (713) und Tommy Haas (569) in dieser Statistik noch vor ihm.

Zverev Favorit Nummer zwei hinter Sinner

Zverev ließ in der Partie auf dem Court Philippe-Chatrier von Beginn an keinen Zweifel am Sieger. Er glänzte vor allem mit seiner stärksten sportlichen Waffe: dem Aufschlag. Der gebürtige Hamburger servierte 19 Asse, ein Break kassierte er gegen den am Ende körperlich angeschlagenen Machac nicht. Im zweiten Satz musste sich sein Kontrahent wegen Problemen am Fuß behandeln lassen und konnte keine Hoffnung auf ein Comeback mehr versprühen. In der dritten Runde trifft Zverev auf den ungesetzten Franzosen Quentin Halys.

In den vergangenen fünf Ausgaben erreichte Zverev in der französischen Hauptstadt viermal mindestens das Halbfinale, 2024 unterlag er im Endspiel Carlos Alcaraz. Der Spanier fehlt in diesem Jahr wegen eine Handgelenkverletzung. Zverev zählt damit hinter dem Tour-Dominatoren Jannik Sinner aus Südtirol zu den ersten Anwärtern auf den großen Coup. Gegen Machac hatte Zverev zuvor erst ein Match bestritten. Bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 hatte er das bessere Ende auf seiner Seite und überzeugte nun erneut mit seinem stabilen Spiel auf hohem Niveau.

Djokovic träumt weiter vom 25. Major

Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic steht in Paris ebenfalls in Runde drei. Er besiegte den Lokalmatadoren Valentin Royer auf dem Court Philippe-Chatrier letztlich souverän mit 6:3, 6:2, 6:7 (7:9), 6:3 und zog zum 21. Mal in Folge bei den French Open in die dritte Runde ein. 

Zugleich ist der „Djoker“ weiter in nun 14 Partien ungeschlagen gegen Franzosen in Roland Garros. Viel wichtiger wird ihm aber sein, dass er die Fragezeichen hinter seiner körperlichen Verfassung mehr und mehr beiseite räumt. In der Vorbereitung auf das Turnier am Bois de Boulogne hatte Djokovic nur in Rom aufgeschlagen – und direkt sein erstes Match verloren.

In Paris, wo Djokovic dreimal den Titel gewinnen konnte, absolvierte er nun sein 120. Match – nie zuvor hat ein Profi derart viele Partien bei einem einzelnen Grand Slam bestritten. Zuvor hatte er in der Wertung gleichauf mit Roger Federer (Schweiz) gelegen, der 119 Mal in Wimbledon aufschlug.

Quelle: ntv.de, mar/sid

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