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Startseite»Politik»Israel äußert Bedenken zu Trumps Plan für Gaza-Entwaffnung
Politik

Israel äußert Bedenken zu Trumps Plan für Gaza-Entwaffnung

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 2, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 03.08.2026 • 00:06 Uhr

Schon vor Tagen hatte US-Präsident Trump eine Einigung zur Entwaffnung des Gazastreifens verkündet. Jetzt gibt es eine offizielle Reaktion aus Israel: Man habe den USA „ernsthafte Sicherheitsbedenken“ übermittelt.

Am Freitag verkündete US-Präsident Donald Trump eine Einigung für den Gazastreifen: Der von ihm ins Leben gerufene „Friedensrat“ habe eine Vereinbarung zur Entwaffnung der Terrororganisation Hamas und anderer bewaffneter Gruppen erzielt. Doch es blieben viele offene Fragen – und Skepsis. Jetzt hat auch Israel Bedenken zu dem Abkommen formuliert.

Die israelische Regierung habe gegenüber den USA „ernsthafte Sicherheitsbedenken“ geäußert, erklärte ein Sprecher des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Die Einschätzung der israelischen Geheimdienste laute, dass die Hamas weiterhin bestrebt sei, ihr militärisches Potenzial wiederaufzubauen, anstatt abzurüsten.

„Entwaffnung bedeutet physische Abgabe von Waffen“

Das israelische Militär werde sich nicht aus dem Gazastreifen zurückziehen, bevor die Hamas die Waffen niederlege, betonte der Sprecher. Die israelische Seite gehe davon aus, dass die Organisation andernfalls ihre Präsenz im gesamten Küstengebiet rasch ausweiten werde. „Entwaffnung bedeutet die physische Abgabe der Waffen. Nichts weniger als das.“

Die Hamas selbst hatte zuvor erklärt, die von Trump verkündete Einigung anzunehmen – setzte aber Zugeständnisse Israels voraus.

Die Zivilbevölkerung im Gazastreifen leidet unter den verheerenden Folgen des Krieges.

Trump will Entwaffnung in Phasen

Der US-Präsident hatte nach Verkündung des Abkommens erklärt, die Entwaffnung werde in „sorgfältig strukturierten Phasen“ erfolgen. Während die Entwaffnung voranschreite, würden sich die israelischen Streitkräfte zurückziehen. Ein Zeitplan für diese Schritte blieb offen.

Seit Monaten blockiert die Entwaffnung als Streitpunkt die Verhandlungen. Eine im Oktober 2025 durch die USA vermittelte Waffenruhe sieht vor, dass die Hamas ihre Waffen abgibt, ihr Tunnelnetzwerk zerstört – Israel aber auch seine Streitkräfte aus dem Gazastreifen abzieht und eine technokratische palästinensische Regierung installiert wird.

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