„Kann böse enden“
Kimmich schlägt „Schlangenalarm“ im DFB-Quartier
16.06.2026 | 23:02 Uhr
Ein gefährliches Tier im Lager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Die deutschen Spieler stoßen auf einen Kupferkopf – eine giftige Schlange. Kapitän Kimmich scherzt.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet prächtig in die Weltmeisterschaft: Das am Ende standesgemäße 7:1 (3:1) gegen Fußball-Zwerg Curacao steigert die Stimmung im deutschen Lager noch einmal. Doch vor dem zweiten Spiel des DFB-Teams gegen die Elfenbeinküste am Samstag kommt es zu einem überraschenden Zwischenfall. Eine Situation, die „sehr schnell nicht mehr lustig“ sein könnte, wie Kapitän Joshua Kimmich berichtet.
„In Deutschland macht man sich Gedanken über Taktik, Verletzungen und den nächsten Gegner. Hier muss man auch darüber nachdenken, was sich im Gras verstecken könnte“, scherzt der Bayern-Profi auf der Pressekonferenz zwischen den beiden Spielen. Kimmich und mehrere Kollegen hatten im DFB-Basislager in Winston-Salem eine spannende Begegnung: „Wir haben gestern eine Schlange gesehen, uns wurde gesagt, sie sei giftig. Wenn man gebissen wird, muss man ins Krankenhaus.“
„Schnell nicht mehr lustig“
Bei dem Tier handelte es sich offenbar um eine Kupferkopfschlange, eine in North Carolina weit verbreitete Giftschlangenart. „Ich glaube nicht, dass man daran stirbt, aber es ist auf jeden Fall gefährlich. Ich habe das Gefühl, wenn man auf so eine Schlange tritt, kann das böse enden“, verkündete Kimmich. „Wenn man erst einmal hört, um welche Art von Schlange es sich handelt und was passieren kann, wenn man gebissen wird, ist es sehr schnell nicht mehr lustig.“
Das begeistert Kimmich am meisten im Camp

Auch die Schweizer Nationalmannschaft sah sich mit unliebsamen Trainingsgästen konfrontiert: Vor dem Turnier markierten die Eidgenossen einen bestimmten Bereich außerhalb ihres Trainingslagers in San Diego als „Schlangengebiet“. „Wir sind hier, um uns auf das größte Turnier im Fußball vorzubereiten, und plötzlich schauen die Spieler vor jedem Schritt auf den Boden“, sagte Kimmich noch, dass die heimische Fauna nicht spurlos an den Profis vorbeigeht.
Verwendete Quellen: ntv.de, ter
