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Startseite»Nachrichten»Kehrtwende bei Iran-Befugnissen: Angebrüllter US-Senator stimmt wieder für Trump ab
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Kehrtwende bei Iran-Befugnissen: Angebrüllter US-Senator stimmt wieder für Trump ab

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 25, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Kehrtwende bei Iran-BefugnissenAngebrüllter US-Senator stimmt wieder für Trump ab

US-Senator Cassidy fragte Trump, warum der Iran-Krieg so lange gedauert hat. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Zwischen US-Präsident Trump und einigen republikanischen Senatoren herrschte schlechte Stimmung. Nach einer gemeinsamen Abstimmung mit den Demokraten im Kongress verliert Trump die Fassung. Die angeprangerten Senatoren entscheiden nun wieder in seinem Sinne.

Kehrtwende im US-Senat: Nachdem die Kongress-Kammer erst am Dienstag mehrheitlich für die Beschränkung der Befugnisse des US-Präsidenten im Iran-Krieg gestimmt hatte, stellte sie sich tags drauf in einem neuen Votum wieder hinter Donald Trump. Eine Resolution, die Trumps Vorgehen weiter einschränken sollte, wurde am Mittwoch mit 50 zu 47 Stimmen zurückgewiesen. Kurz zuvor war es US-Medienberichten zufolge bei einem gemeinsamen Essen von Trump und republikanischen Parlamentariern zu einem heftigen Meinungsaustausch gekommen.

Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf Senator John Kennedy, Trump sei bei dem gemeinsamen Mittagessen hinter verschlossenen Türen am Mittwoch „wütend wie eine Hornisse“ gewesen. Laut anderen Teilnehmern trug der US-Präsident eine lange Liste von Beschwerden und Beanstandungen vor.

Stunden später stimmten laut dem Sender CNN die beiden republikanischen Senatoren Rand Paul und Bill Cassidy, die tags zuvor noch für eine Einschränkung der Befugnisse des Präsidenten gestimmt hatten, wieder in Trumps Sinne ab. Dieser äußerte sich daraufhin erfreut: „Diese Abstimmung ist eine Warnung an den Iran“, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social.

Unmut auf allen Seiten

Am Dienstag hatten auch vier republikanische Senatoren zu Trumps Empörung für die von den oppositionellen Demokraten eingebrachte sogenannte Kriegsbefugnis-Entschließung (War Powers Resolution) gestimmt. Die zuvor schon vom Repräsentantenhaus beschlossene Resolution hat allerdings keine Gesetzeskraft, gilt aber als Ausdruck für den Unmut im Kongress. Trump hatte den Militäreinsatz gegen den Iran Ende Februar ohne parlamentarische Zustimmung befohlen. Der Präsident hatte die Abstimmung schon vor Wochen als „unpatriotisch“ verurteilt und dem Kongress vorgeworfen, die laufenden Verhandlungen mit Teheran zu behindern.

Die USA und Israel hatten den Iran-Krieg Ende Februar mit Luftangriffen auf Teheran begonnen. Der Iran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Mitte Juni unterzeichneten die USA und der Iran dann ein Rahmenabkommen. Derzeit laufen Verhandlungen, die bis August zum Abschluss einer endgültigen Vereinbarung für ein Kriegsende führen sollen.

Quelle: ntv.de, raf/AFP

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