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Startseite»Nachrichten»Keine wackelnden Bilder?: FIFA legt nächstes Argument im Kabel-Skandal vor
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Keine wackelnden Bilder?: FIFA legt nächstes Argument im Kabel-Skandal vor

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Keine wackelnden Bilder?

FIFA legt nächstes Argument im Kabel-Skandal vor

13.07.2026 | 10:09 Uhr

Die Debatte um den englischen Ausgleich gegen Norwegen hat sich auch Tage später nicht gelegt: Hat der WM-Ball ein Kabel der Spidercam berührt oder nicht? Die FIFA bemüht sich, den Verdacht vom Tisch zu wischen.

Der Fußball-Weltverband hat bekräftigt, dass beim Ausgleichstor der Engländer im Viertelfinale der WM gegen Norwegen alles rechtens gewesen sein soll. Die These, dass wackelnde Kamerabilder beweisen könnten, dass der Ball vor dem Treffer das Kabel einer sogenannten Spidercam berührt habe, wies die FIFA zurück. Auf dem Bildmaterial der Spidercam sei „klar zu sehen, dass die Kamera weder wackelt noch sich bewegt“, teilte die FIFA „sportschau.de“ mit.

Die Debatten hatten sich an einer Szene nach einem Abschlag von Norwegens Torwart Orjan Nyland entzündet. Der Ball war bei Englands Anthony Gordon gelandet, dieser hatte dann Jude Bellinghams Treffer zum 1:1 vorbereitet. Norwegens Trainer Stale Solbakken hatte gesagt: „Der Ball fiel gerade herunter direkt vor unserer Bank. Ich selbst habe es nicht gesehen, dass das Kabel berührt wurde, aber unsere Bank reagierte sofort. Es ist eigentlich eine klare Sache.“

Konfuse Szenen: Experte erklärt Aufregung um Englands Ausgleich

Die FIFA bestritt jedoch erneut einen Kontakt zu dem Kamerakabel. Und versicherte auch, der Ball habe trotz der Höhe des Abschlags weiter ein konstantes Signal gesendet. „Das Ballsignal, der ‚Herzschlag‘ des Balls, war die gesamte Zeit verfügbar“, erklärte der Weltverband. Bereits kurz nach Spielende veröffentlichte die FIFA eine Grafik dieses „Herzschlages“, der keinen Ausschlag zeigte. Dadurch sollte bewiesen werden, dass es keinen Kontakt gegeben habe.

Hätte der Ball das Kabel berührt, hätte Bellinghams Tor in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zurückgenommen werden müssen. England gewann die Partie mit 2:1 nach Verlängerung und trifft am Mittwoch (21 Uhr MESZ/Magenta TV, ARD und im ntv.de-Liveticker) in Atlanta im Halbfinale auf Argentinien.

Verwendete Quellen: ntv.de, ses/dpa

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