Klatsche für AufsteigerDritter Drittliga-Absteiger steht fest
Nach nur einem Jahr in der 3. Liga muss der TSV Havelse wieder den Gang in die Regionalliga antreten. Der Aufsteiger ist zwei Spieltage vor Saisonende nicht mehr zu retten. Damit wird nur noch ein Absteiger gesucht.
Der TSV Havelse steht nach dem 1. FC Schweinfurt und Erzgebirge Aue als dritter Absteiger der 3. Fußball-Liga fest. Die Niedersachsen verloren am 36. Spieltag beim SC Verl mit 0:4 (0:3), zwei Partien vor dem Ende beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer acht Punkte.
Verl hielt die Chance auf den Aufstieg am Leben. Vor den Spielen der Konkurrenz liegen die Ostwestfalen drei Punkte hinter Rot-Weiss Essen, das am späten Nachmittag (16.30 Uhr/MagentaSport) beim VfB Stuttgart II antritt. Hansa Rostock verpasste es beim 1:1 (1:0) bei Alemannia Aachen, als Sechster Druck auszuüben. Die Partie war wegen eines Gewitters in der ersten Halbzeit für über zehn Minuten unterbrochen gewesen.
Damit endet auch das zweite Gastspiel der Havelser in der 3. Liga nach nur einer Saison. Zur Spielzeit 2021/22 waren die Garbsener erstmals aufgestiegen, aber umgehend wieder in die Regionalliga Nord zurückgekehrt. Auch Zweitliga-Absteiger SSV Ulm steht als 17. mit acht Punkten Rückstand vor dem Sturz in die Viertklassigkeit. In der vergangenen Saison hatte der einstige Bundesligist Ulm noch in der 2. Liga gespielt, nun ist der zweite Abstieg in Folge nur noch theoretisch zu vermeiden.
Die Spatzen müssen um 16.30 Uhr gegen Viktoria Köln und auch die letzten beiden Partien gewinnen, um die TSG Hoffenheim II auf Rang 16 noch abfangen zu können. Die Hoffenheimer Zweitvertretung vergab ihren ersten Matchball auf den Klassenerhalt bei Jahn Regensburg mit 1:2 (0:1). Den Klassenerhalt sicherte sich der 1. FC Saarbrücken nach dem 2:0 (1:0) gegen Waldhof Mannheim.
