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Startseite»Nachrichten»Körperverletzung in zwei Fällen: Gericht verhängt 270.000 Euro Geldstrafe gegen JP Kraemer
Nachrichten

Körperverletzung in zwei Fällen: Gericht verhängt 270.000 Euro Geldstrafe gegen JP Kraemer

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 30, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Körperverletzung in zwei FällenGericht verhängt 270.000 Euro Geldstrafe gegen JP Kraemer

Die Strafsumme setzt sich aus 90 Tagessätzen zu je 3000 Euro zusammen. (Foto: picture alliance / Eventpress)

Weil er seiner Ehefrau gegenüber Gewalt angewendet hat, soll JP Kraemer eine sechsstellige Geldstrafe zahlen. Gegen den Strafbefehl kann der 46-Jährige noch Einspruch einlegen. Dann käme es zu einer Hauptverhandlung.

YouTube-Star Jean Pierre „JP“ Kraemer muss wegen Körperverletzung in zwei Fällen und Sachbeschädigung eine Geldstrafe von 270.000 Euro bezahlen. Die Summe setze sich aus 90 Tagessätzen zu je 3000 Euro zusammen, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts Dortmund. Die Taten beträfen seine Noch-Ehefrau. Bei der Sachbeschädigung handelte es sich laut Gericht um eine Kette, die er ihr vom Hals gerissen habe.

Gegen den 46-Jährigen („Die PS-Profis“) waren Vorwürfe häuslicher Gewalt laut geworden, nachdem ein Video veröffentlicht wurde, auf dem er gegenüber seiner Ehefrau handgreiflich wurde. Der TV- und Youtube-Star hatte die Vorwürfe öffentlich teilweise eingeräumt und sich in einem weiteren Statement bei seiner Frau entschuldigt. Zuvor hatte der 45-Jährige ihr zunächst vorgeworfen, sie habe ihn ebenfalls geschlagen. Sie hatte gegenüber der „Bild“-Zeitung gesagt, sie habe ihm in einer Defensiv-Situation auf die Brust gehauen. Das Paar hat sich getrennt und lässt sich derzeit scheiden.

Das Ermittlungsverfahren war zunächst eingestellt worden, weil Kraemers Frau vor Ort auf einen Strafantrag verzichtet hatte und kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung sah. Doch dann meldete sich für die Ehefrau ein Rechtsanwalt, stellte Strafantrag und beantragte die Wiederaufnahme des Verfahrens.

Die 270.000 Euro sind keine Entschädigung, sondern eine Geldstrafe. Der Ehefrau sei es darüber hinaus unbenommen, zivilrechtliche Schritte einzuleiten, so die Sprecherin des Gerichts. Kraemer kann gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen, dann käme es zu einer Hauptverhandlung.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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