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Startseite»Nachrichten»Kunststoffsparte an US-Investor: Continental verkauft Tochterfirma für vier Milliarden Euro
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Kunststoffsparte an US-Investor: Continental verkauft Tochterfirma für vier Milliarden Euro

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Kunststoffsparte an US-InvestorContinental verkauft Tochterfirma für vier Milliarden Euro

Die Continental AG hat einen neuen Milliardendeal abgewickelt. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbol)

Kunststofftechnik-Tochter Contitech stellt Schläuche, Antriebsriemen und Förderbänder für die Industrie her. Muttergesellschaft Continental hat nach längerer Suche einen Abnehmer gefunden. Mit dem Verkauf wird das Unternehmen nun zu einem reinen Reifenhersteller.

Der Reifenhersteller Continental verkauft seine Kunststofftechniksparte Contitech für eine Milliardensumme an den Finanzinvestor Lone Star Funds. In einem nun unterzeichneten Kaufvertrag sei ein Unternehmenswert von vier Milliarden Euro vereinbart worden, teilte das Unternehmen in Hannover mit. Hinzu kommen sollen noch mögliche erfolgsabhängige Komponenten in Höhe von bis zu 250 Millionen Euro in den kommenden Jahren.

Noch stehe der Vollzug der Transaktion unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen, insbesondere der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden, hieß es von dem Dax-Konzern. Der Verkauf könne noch bis Ende des laufenden Jahres erfolgen.

Mit dem Verkauf wird Continental nun zu einem reinen Reifenhersteller. Das Unternehmen suchte zuletzt nach einem Käufer für seine Kunststofftechnik-Tochter Contitech, die unter anderem Schläuche, Antriebsriemen und Förderbänder für die Industrie liefert. Im vergangenen Jahr hatte die Continental-Tochter bereits Werkschließungen in mehreren Bundesländern angekündigt. Zuletzt beschäftigte die Sparte mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, davon etwa 7.700 in Deutschland.

Einen Großteil der Einnahmen des Verkaufs plant Continental an die Aktionäre weiterzugeben. 2,5 Milliarden Euro des erwarteten Mittelzuflusses von rund 3,1 Milliarden Euro sollen entweder in Form einer Sonderdividende oder über den Rückkauf von Aktien und eine außerordentliche Ausschüttung an die Anteilseigner fließen, wie Continental mitteilte.

Bereits am Freitag hatte der Reifenhersteller bekanntgegeben, dass Vorstand und Aufsichtsrat dem Abschluss eines Kaufvertrages auf Basis einer Unternehmensbewertung von vier Milliarden Euro zustimmten. Conti hatte den Spartenverkauf schon vor längerem angekündigt. Der Konzern hat bereits seine Autozuliefersparte Aumovio abgespalten.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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