Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Erste Evakuierte kehren zurück: Tödlicher Waldbrand in Südspanien weitgehend unter Kontrolle

    Juli 12, 2026

    In Baden-Baden geboren: Die vielfältige Antoinette Bower ist tot

    Juli 12, 2026

    Laut Lippenlesern: Lionel Messi soll Viertelfinal-Schiri eine Ansage gemacht haben

    Juli 12, 2026

    Kurz „Strom tanken“, weit kommen: Wie funktioniert Megawattladen?

    Juli 12, 2026

    Geschäft mit Wärmepumpen: Verein kritisiert Habecks neuen Job bei dänischer Investmentfirma

    Juli 12, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Warum Angst sich sicher anfühlen kann

    Juli 10, 2026

    Wie Wohlfühl-Content in Verschwörungserzählungen kippt

    Juli 10, 2026

    Vorsicht: Fake-News über Alice Weidels angebliches Testament!

    Juli 10, 2026

    Die Mimikama-Stempel

    Juli 10, 2026

    Grooming-Gangs: 250.000 Opfer? Falsche Zahl in Großbritannien!

    Juli 10, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    USA: Kritik an Justizvorladungen von NYT-Reportern

    Juli 12, 2026

    Familienministerin Prien will beim Unterhaltsvorschuss sparen

    Juli 12, 2026

    Republikanischer US-Senator Lindsey Graham gestorben

    Juli 12, 2026

    Wetterdienst verzeichnet zunehmende Waldbrandgefahr in Deutschland

    Juli 12, 2026

    Le Pen im Wahlkampf: Weitermachen, als sei sie freigesprochen worden

    Juli 12, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Kurz „Strom tanken“, weit kommen: Wie funktioniert Megawattladen?
Nachrichten

Kurz „Strom tanken“, weit kommen: Wie funktioniert Megawattladen?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 12, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Kurz „Strom tanken“, weit kommenWie funktioniert Megawattladen?

BYD setzt bereits auf ultraschnelles Laden. (Foto: BYD)

Elektroautos laden immer flotter. Erste Modelle kommen bei der Leistung an der Steckdose schon in den Megawattbereich. Bei Pkw bringt Megawattladen vor allem mehr Reisekomfort, bei Lkw ist es eine Voraussetzung für Wirtschaftlichkeit im Fernverkehr.

Ein Elektroauto in fünf Minuten mit Strom für mehrere Hundert Kilometer versorgen, einen schweren Fernverkehrslaster während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpause vollmachen: Das verspricht das sogenannte Megawattladen.

Von Megawattladen spricht man ab einer Ladeleistung von mindestens 1000 Kilowatt. Damit fließt zeitweise etwa so viel elektrische Leistung durch ein einziges Kabel, wie Hunderte Haushalte zusammen benötigen. Für Pkw sind solch extreme Ladeleistungen vor allem ein Zugewinn an Reisekomfort. Für Lastwagen ist es hingegen eine Voraussetzung für wirtschaftlichen Fernverkehr.

Unterschied zwischen Leistung und Energiemenge

Entscheidend ist zunächst der Unterschied zwischen Leistung und Energiemenge. Die Leistung wird in Kilowatt angegeben und beschreibt, wie schnell Energie übertragen wird. Die Kapazität einer Batterie steht dagegen in Kilowattstunden. Ein Lader mit einem Megawatt könnte theoretisch in 60 Minuten 1000 Kilowattstunden oder in sechs Minuten 100 Kilowattstunden übertragen. Damit wären auch die größten heute im Pkw verbauten Akkus in der Zeit voll, die man für einen Toilettengang oder eine Kaffeepause benötigt. Wie gesagt: theoretisch.

Vollkommen in die Praxis übertragen lassen sich die Papierwerte aber nicht: Die Ladeleistung ist nicht konstant, Verluste treten auf, und das Batteriemanagement reduziert den Strom bei hohem Ladestand oder ungünstigen Temperaturen. Ganz so schnell wie das Tanken von Flüssigsprit läuft auch das Megawattladen nicht.

Erste Pkw-Hersteller nähern sich Megawattgrenze

Bei Pkw nähern sich aktuell erste Hersteller der Megawattgrenze. BYD stellte 2025 eine Plattform mit bis zu 1000 Kilowatt Ladeleistung vor und versprach unter günstigen Bedingungen Strom für rund 400 Kilometer in fünf Minuten. Auch ein Mercedes-AMG-Versuchsfahrzeug überschritt bei Tests kurzzeitig ein Megawatt und nahm dabei innerhalb einer Minute 17,3 Kilowattstunden auf.

Noch handelt es sich aber um Ausnahmen, die aktuelle E-Autoflotte ist deutlich langsamer unterwegs. Die meisten kleinen und kompakten Pkw kommen in der Regel auf Ladeleistungen zwischen 100 und 200 kW, Reiseautos und Premiummodelle auch schon mal auf bis zu 400 kW.

Bei Lkw höhere Anforderungen

Technisch setzen Pkw beim Megawattladen weiterhin überwiegend auf den vom normalen Schnellladen bekannte CCS-Stecker mit zusätzlicher Kühlung. Der höhere Energiedurchsatz sorgt zwar für mehr Wärmeentwicklung, allerdings ist die Belastung relativ kurz, weil die Batterie schnell voll ist. Bei Lastwagen sind die Anforderungen höher. Ein elektrischer Fernverkehrs-Lkw kann Batterien mit mehreren Hundert Kilowattstunden, in einzelnen Erprobungsfahrzeugen sogar rund einer Megawattstunde Kapazität tragen.

Für normale CCS-Ladesäulen wäre das sehr stressig. Deshalb wurde das Megawatt Charging System, kurz MCS, eigens für schwere Nutzfahrzeuge, Busse und andere große Maschinen entwickelt. Der Standard (IEC TS 63379) ermöglicht Steckverbindungen für bis zu 1.500 Volt Gleichspannung und 3.000 Ampere. Rechnerisch sind damit Leistungen von mehreren Megawatt möglich. Wegen der enormen Ströme werden Kabel und Stecker aktiv gekühlt und permanent auf ihre Temperatur überwacht.

Infrastruktur-Aufbau anspruchsvoll

Der Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur ist anspruchsvoll. Mehrere Megawattlader an einem Rastplatz benötigen Netzanschlüsse, deren Leistung der einer Fabrik oder eines kleinen Stadtviertels entsprechen kann. Hinzu kommen Transformatoren, Mittelspannungstechnik, Lastmanagement und gegebenenfalls stationäre Batteriespeicher. Werden mehrere Lkw gleichzeitig geladen, entstehen Leistungsspitzen, die das örtliche Stromnetz nicht ohne Weiteres verkraftet. Planung und Genehmigung solcher Anschlüsse dauern häufig länger als die Installation der eigentlichen Ladesäulen.

Viele Alternativen zum Megawattladen gibt es allerdings nicht. Bei Pkw haben sich zumindest in China Batteriewechselstationen halbwegs etabliert, in Europa kommt der Netzausbau aber nicht so recht in Schwung. Auch, weil auf Fahrzeugherstellerseite Anwender fehlen. Beim Lkw gibt es Tests von Oberleitungssystemen auf Autobahnen, ein Einsatz in großem Stil scheint aber nicht wahrscheinlich. Auch der Straßengüterverkehr mit Wasserstoff-Brennstoffzellen im großen Stil ist eher ferne Zukunftsmusik, denn es gibt weder Fernverkehrstankstellen noch ausreichend günstiges H2.

Quelle: ntv.de, Holger Holzer, sp-x

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Erste Evakuierte kehren zurück: Tödlicher Waldbrand in Südspanien weitgehend unter Kontrolle

Juli 12, 2026

In Baden-Baden geboren: Die vielfältige Antoinette Bower ist tot

Juli 12, 2026

Laut Lippenlesern: Lionel Messi soll Viertelfinal-Schiri eine Ansage gemacht haben

Juli 12, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.