In Belgien ist ein Schulbus mit einem Zug zusammengestoßen. Mehrere Menschen kamen ums Leben – die genaue Zahl der Todesopfer und Verletzten ist derzeit nicht bekannt.
Beim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien hat es nach Regierungsangaben mehrere Tote gegeben. „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft“, schrieb der belgische Innenminister Bernard Quintin am Dienstag auf X. Die Behörden machten zunächst keine weiteren Angaben, Einsatzkräfte waren vor Ort.
Der Unfall ereignete sich um kurz nach 8 Uhr morgens an einem Bahnübergang in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, teilte ein Sprecher der Bahngesellschaft Infrabel mit.
Unfallursache noch unklar
Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen. Der Zugführer habe die Notbremse betätigt, doch den Aufprall nicht mehr verhindern können.
Auch der belgische Sender VRT News berichtete von mehreren Todesopfern. Demnach befanden sich in dem Schulbus neben dem Busfahrer sieben Schulkinder und zwei Begleiter. Aufnahmen von Überwachungskameras hätten gezeigt, dass die Schranken des Bahnübergangs geschlossen und die Ampel rot gewesen sei, sagte der Infrabel-Sprecher VRT News.
Kinder und Angehörige werden nach Angaben der Polizeisprecherin in einer Schule in der Nähe der Unfallstelle betreut. Die rund 100 Passagiere des betroffenen Zugs seien evakuiert worden, unter den Passagieren waren demnach keine Verletzten. Der Zugverkehr in der Region ist derzeit stark beeinträchtigt.
