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Startseite»Nachrichten»Mit Tochter in Berlin: Mutter aus Polen kam bei CSD-Anschlag ums Leben
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Mit Tochter in Berlin: Mutter aus Polen kam bei CSD-Anschlag ums Leben

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 27, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mit Tochter in BerlinMutter aus Polen kam bei CSD-Anschlag ums Leben

Blumen am Tatort im Berliner Tiergarten – unweit des CSD-Veranstaltungsgeländes. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)

Am Samstagabend rast ein weißer Transporter am Rande der CSD-Großveranstaltung in eine Menschenmenge. 29 Menschen werden verletzt, eine Frau stirbt. Die Tote wurde nun identifiziert. Sie besuchte mit ihrer Tochter die Hauptstadt.

Die bei dem mutmaßlich islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin getötete Frau stammt aus Polen. Das sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner am Vormittag bei der Eröffnung einer Ausstellung zum Warschauer Aufstand 1944 im Roten Rathaus. Bei dem Todesopfer handele es sich um eine polnische Staatsangehörige, die mit ihrer Tochter in Berlin gewesen und Opfer des Terroranschlags geworden sei, so der CDU-Politiker. 

Wegner sprach dem Geschäftsträger der Republik Polen, Jan Tombinski, seine Anteilnahme aus. „Es bewegt mich sehr, was am Samstag passiert ist, und meine Gedanken sind bei Ihnen und vor allen Dingen bei der Tochter, der Familie der Ermordeten“, sagte Wegner. 

Umso wichtiger seien solche Ausstellungen wie die über den Warschauer Aufstand. „Dieser Terroranschlag ist begründet durch Hass. Wir brauchen mehr Zusammenarbeit, mehr Zusammenhalt, weniger Hass und weniger Kriege auf der Welt“, so der Regierende Bürgermeister. Warschau ist eine der Partnerstädte Berlins.

Der CSD in Berlin war am Samstagabend abgebrochen worden, nachdem ein Auto am Rande der Großveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war. Neben dem weiblichen Todesopfer wurden 29 Menschen verletzt. Diese kommen mit Stichwunden und Knochenbrüchen ins Krankenhaus, einige Schwerverletzte müssen sogar notoperiert werden.

Die in der Berliner Charité behandelten Opfer des Terroranschlags seien mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Ein Patient ist weiter auf der Intensivstation, teilte die Klinik zu Wochenbeginn mit. Am Sonntagabend wurde der mutmaßliche Täter Abdul B. bei einem Polizeieinsatz getötet.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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