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Startseite»Nachrichten»Mutmaßliche Anschlagspläne: 14-jähriger Österreicher wegen Terrorverdachts festgenommen
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Mutmaßliche Anschlagspläne: 14-jähriger Österreicher wegen Terrorverdachts festgenommen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 1, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mutmaßliche Anschlagspläne14-jähriger Österreicher wegen Terrorverdachts festgenommen

Über eine Verlängerung der Untersuchungshaft entscheidet das Landesgericht Innsbruck nächste Woche. (Foto: picture alliance/dpa)

Auffällige Chats zu mutmaßlichen Anschlagsplänen belasten einen Jugendlichen in Österreich. Einen islamistischen Hintergrund schließt die Staatsanwaltschaft aus. Medien berichten über eine rechtsextreme Gesinnung.

In Österreich ist ein 14-Jähriger wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Der Schüler sitze wegen Tatbegehungsgefahr in Untersuchungshaft, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr. Grundlage für den Verdacht seien Chats. Ein islamistischer Hintergrund sei auszuschließen, so Mayr weiter. Die Festnahme erfolgte bereits am 20. Juli. 

Der Österreicher, der laut Medienberichten eine rechtsextreme Gesinnung habe, soll sich über einen Messenger-Dienst mit einem Gleichgesinnten über Anschlagspläne ausgetauscht haben, meldet die österreichische Nachrichtenagentur APA. Zunächst konzentrierten sich die Ermittlungen aber auf den 14-Jährigen, sagte Mayr weiter. Was der Jugendliche genau plante, sei noch unklar.

Laut Staatsanwaltschaft wurde bei der Festnahme auch umfangreiches Datenmaterial sichergestellt, das nun ausgewertet werde. Über eine Verlängerung der Untersuchungshaft muss das Landesgericht Innsbruck nächste Woche entscheiden. Die Innsbruck Pride Parade 2026 fand am vergangenen Samstag statt. Tausende Demonstrierende zogen vom Messegelände durch die Tiroler Landeshauptstadt.

Nach dem islamistisch motivierten Angriff am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin am vergangenen Wochenende werden bei der Hamburger CSD-Demonstration deutlich mehr Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein als im Vorjahr. Das Sicherheitskonzept zu der Veranstaltung an diesem Wochenende sei nach dem Angriff in Berlin intensiv überarbeitet und nachgeschärft worden. Zu der Demonstration in Hamburg erwarten die Veranstalter nach Angaben der Polizei rund 250.000 Teilnehmer. Das Motto lautet: „Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!“.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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