In Paris wurde der Champions-League-Sieg von PSG ausgelassen gefeiert. Nach massiven Ausschreitungen im Vorjahr war die Polizei mit etwa 8.000 Kräften im Einsatz. Es gab zahlreiche Festnahmen und einige Zwischenfälle.
In Paris haben Fans den Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain gefeiert. Etwa 20.000 Menschen versammelten sich am Samstagabend auf der Prachtstraße Champs-Élysées, wie die Präfektur mitteilte.
Am Rande kam es zu Ausschreitungen. Mehr als 230 Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums in Paris festgenommen. Im Verlauf des Abends kam es in einzelnen Bereichen der Hauptstadt zu Auseinandersetzungen zwischen Einsatzkräften und Gruppen von Randalierern. Eine Bushaltestelle wurde beschädigt, weitere Sachschäden wurden gemeldet.
Etwa 8.000 Polizisten im Einsatz
Auf den Champs-Élysées gerieten vermummte Personen und Einsatzkräfte mehrfach aneinander, Wurfgeschosse und Tränengas wurden eingesetzt.
Etwa 8.000 Polizisten waren in Paris im Einsatz, landesweit insgesamt 22.000. Im Parc des Princes wurde das Spiel aus Budapest in einem offiziellen Public Viewing live übertragen. Nach Angaben der französischen Presse war das Stadion nahezu vollständig gefüllt und bot Platz für etwa 40.000 bis 48.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Paris Saint-Germain hat seinen Titel verteidigt und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die Fußball-Champions-League gewonnen. Die Franzosen setzten sich im Finale von Budapest gegen den FC Arsenal im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.
Massive Ausschreitungen im Vorjahr
Im Vorjahr war es zu massiven Ausschreitungen gekommen. Zahlreiche Geschäfte wurden zerstört und geplündert. 200 Menschen wurden verletzt, zwei starben. Bürgermeister Emmnauel Gregoire rief auf der Plattform X vor dem Spiel dazu auf, mit Freude und im gegenseitigen Respekt zu feiern.
Am Sonntagnachmittag werden zu Feierlichkeiten fast 100.000 Menschen in Paris erwartet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will PSG zudem im Élysée-Palast empfangen.
Mit Informationen von Julia Borutta, Studio Paris.
