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Startseite»Nachrichten»„Natürlich ist es kontrovers“: US-Stürmer Balogun meldet sich nach WM-Skandal zu Wort
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„Natürlich ist es kontrovers“: US-Stürmer Balogun meldet sich nach WM-Skandal zu Wort

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Natürlich ist es kontrovers“

US-Stürmer Balogun meldet sich nach WM-Skandal zu Wort

07.07.2026 | 06:46 Uhr

Die vielen Diskussionen um die zurückgenommene Sperre nach seiner Roten Karte lassen US-Stürmer Folarin Balogun nicht kalt. Nun spricht er erstmals selbst – und berichtet von einem Moment mit dem belgischen Trainer.

US-Stürmer Folarin Balogun hat sich erstmals selbst zum Hin und Her um seine Sperre geäußert und Verständnis für die Aufregung zum Ausdruck gebracht. Es sei normal, nach einer Roten Karte gesperrt zu werden. „Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird“, sagte der 25 Jahre alte Angreifer nach dem 1:4 im WM-Achtelfinale gegen Belgien. Im Spiel selbst war er blass geblieben, hatte 19 Ballkontakte und drei Abschlüsse.

„Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann“, erklärte der Fußballprofi. „Ich war nicht an diesem Prozess beteiligt. Das hatte nichts mit mir persönlich zu tun.“ Nach dem krachenden WM-Knockout überwogen bei ihm „Enttäuschung und Traurigkeit“.

Viel Wirbel – vor allem um ein Telefonat

Balogun hatte beim 2:0 der USA im WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen, die FIFA die Sperre des Stürmers dann aber zur Bewährung ausgesetzt. Im Achtelfinale gegen Belgien konnte US-Trainer Mauricio Pochettino den Offensivmann also doch einsetzen. Die 1:4-Niederlage des Mitgastgebers konnte allerdings auch Balogun nicht verhindern. Es sei „schwer zu erklären“, weshalb sein Team „nicht die Energie“ gehabt habe, sagte Balogun. Er selbst habe aus seiner schwierigen Situation das Beste gemacht.

Der ganze Vorgang hatte einen gigantischen Skandal ausgelöst. Für harsche Kritik sorgte insbesondere, dass es zuvor ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino gegeben hatte.

Belgien-Coach und Balogun sprechen

Zu den schärfsten Kritikern der Entscheidung zählte Belgiens Trainer Rudi Garcia. Balogun und der Franzose sprachen nach der Partie miteinander.

US-Torhüter dribbelt los und bekommt die Höchststrafe

„Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn“, sagte Garcia auf der Pressekonferenz. „Ich wollte Belgien und Rudi Garcia gratulieren und ihnen viel Erfolg wünschen für den Rest des Turniers“, berichtete Balogun von dem Gespräch.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa

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