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Startseite»Politik»Neues Waffenruhe-Abkommen zwischen USA und Iran verzögert sich weiter
Politik

Neues Waffenruhe-Abkommen zwischen USA und Iran verzögert sich weiter

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 31, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 31.05.2026 • 10:53 Uhr

Bei den Verhandlungen über eine Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und Iran gibt es offenbar weitere Verzögerungen. US-Präsident Trump ist laut Medien unzufrieden mit dem bisher abgestimmten Deal – und auch Iran will Nachbesserungen.

Seit Tagen ringen die USA und Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe und weiteren Verhandlungen. Nun soll US-Präsident Donald Trump Änderungen am Entwurf eines Deals verlangt haben, auf den sich seine Vertrauensleute bereits mit den Unterhändlern aus Teheran verständigt hatten. Das berichtet das US-Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei US-Beamte.

Insbesondere der geplante Umgang mit Irans hoch angereichertem Uran habe nicht den Segen des Präsidenten gefunden, hieß es. Deshalb müssten die Delegationen nun noch eine weitere Schleife drehen, die mehrere Tage dauern könne.

In den Verhandlungen geht es seit einiger Zeit hin und her. Immer wieder ist von Fortschritten, dann aber auch von Streitpunkten die Rede. Am Freitag kündigte US-Präsident Trump gar eine „endgültige Entscheidung“ an. Doch die blieb nach einer Sitzung im Weißen Haus aus.

Geld für Iran von großer Bedeutung

Für Irans Regierung rücken wiederum offenbar zunehmend eingefrorene Auslandswerte in den Fokus. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, Iran habe wiederholt betont, dass vor jeder Einigung zunächst der Status der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte geklärt werden müsse.

Auch die iranische Nachrichtenagentur Fars schrieb, Trump habe ignoriert, dass unmittelbar nach Unterzeichnung einer vorläufigen Einigung zwölf Milliarden US-Dollar auf eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten. Ohne diese Freigabe werde Iran nicht in die nächste Verhandlungsphase eintreten, hieß es.

Experten zufolge sind finanzielle Fragen für die Islamische Republik angesichts der massiven Wirtschaftskrise im Land und des kostspieligen Kriegs von großer Bedeutung. Insgesamt liegen Schätzungen zufolge mehr als 100 Milliarden US-Dollar an iranischem Geld auf Konten im Ausland, die im Zuge von Sanktionen teils oder gänzlich gesperrt sind.

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