Gebäude wankten und stürzten teilweise ein, dabei gab es auch Tote: Ein schweres Erdbeben hat die indonesische Flores-Insel getroffen. Das Beben hatte eine Stärke von 7,7.
In Indonesien hat ein Erdbeben Tote gefordert. Die US-Erdbebenwarte (USGS) gab die Stärke mit 7,7 an. Das Beben ereignete sich demnach in einer Tiefe von rund zehn Kilometern, etwa 70 Kilometer nordwestlich des Ortes Ende im Zentrum der Insel Flores. Indonesische Behörden gaben auch eine Tsunami-Warnung aus, die später wieder aufgehoben wurde.
Nachbeben erreichten unter anderem die Stärke 6,1 und 5,9. Der indonesischen Katastrophenschutzbehörde BNPB zufolge kamen im Bereich Sikka zwei Menschen ums Leben, eine Person wurde verletzt.
Am Pazifischen Feuerring
Die Insel Flores gehört zur indonesischen Provinz Ost-Nusa-Tenggara. Der Westen der Insel mit der Stadt Labuan Bajo ist ein bei Touristen beliebtes Ziel, vor allem als Basis für Ausflüge zum Tauchen, Schnorcheln und für Besuche im Komodo-Nationalpark. Das Zentrum der Insel rund um Ende, rund 300 Kilometer weiter östlich, gilt hingegen als eher abgeschieden und touristisch kaum erschlossen.
Flores ist eine der mehr als 17.000 Inseln des Staats in Südostasien. In der geologisch aktivsten Zone der Erde, dem sogenannten Pazifischen Feuerring, kommt es regelmäßig zu Beben und Vulkanausbrüchen.
