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Serienstar scheitert mit Berufung: Danny Masterson bleibt wegen Vergewaltigung in Haft

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 28, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Serienstar scheitert mit BerufungDanny Masterson bleibt wegen Vergewaltigung in Haft

Bleibt im Gefängnis: Danny Masterson. (Foto: IMAGO/MediaPunch)

2023 wird Danny Masterson zu 30 Jahren Haft wegen Vergewaltigung verurteilt. Zwei Frauen hatten Vorwürfe gegen ihn erhoben. Der US-Serienstar geht in Berufung – und scheitert nun vor Gericht. 

Der US-Schauspieler Danny Masterson, der wegen Vergewaltigung zu 30 Jahren Haft verurteilt worden war, ist mit einem Berufungsantrag gescheitert. Ein dreiköpfiges Richtergremium im US-Bundesstaat Kalifornien gab die Entscheidung in einer 89-seitigen Begründung bekannt. Das Gericht bestätigte damit den Schuldspruch in dem Strafprozess und die lange Haftstrafe für den früheren Serien-Star.

Masterson war 2023 von Geschworenen schuldig befunden worden, im Jahr 2003 zwei Frauen vergewaltigt zu haben. Der frühere Serienstar hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Alle sexuellen Handlungen seien einvernehmlich gewesen, beteuerte der 50-Jährige im Verlauf des Prozesses.

Die polizeilichen Ermittlungen hatten 2017 begonnen. 2020 wurde Masterson festgenommen. Unter den Klägerinnen war auch eine frühere Freundin des Schauspielers. Die Frauen beschrieben ähnliche Umstände: Masterson habe sie in seinem Haus betäubt und dann vergewaltigt. In dem Verfahren wurde auch die umstrittene Scientology-Organisation, die sich selbst als Kirche bezeichnet, zum Thema. Masterson ist ein prominentes Mitglied, zeitweise gehörten auch die Klägerinnen der Organisation an, wie US-Medien berichteten.

„Faires Verfahren“ erhalten

In dem Berufungsantrag machten Mastersons Anwälte unter anderem geltend, dass Zeugenaussagen über Scientology in dem Strafverfahren unzulässig gewesen seien. Zudem warfen sie der damaligen Richterin Fehler bei der Prozessführung vor und sprachen von Mängeln bei den polizeilichen Ermittlungen. Das Berufungsgremium wies die Argumente zurück. Masterson habe ein „faires Verfahren“ erhalten, hieß es in der Begründung.

Der Schauspieler war an der Seite von Ashton Kutcher und Mila Kunis mit der Comedyserie „Die wilden Siebziger“ bekanntgeworden, in der er von 1998 bis 2006 den stets Sonnenbrille tragenden Steven Hyde spielte. 2011 heiratete er die Schauspielerin Bijou Phillips, mit der eine Tochter hat. Phillips reichte 2023 die Scheidung ein.

Quelle: ntv.de, csp/dpa

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