Streit um WeingutBrad Pitt erzielt Etappensieg gegen Angelina Jolie
Brad Pitt hat im Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau Angelina Jolie um das französische Weingut Château Miraval einen kleinen Sieg errungen. Vertreter des umstrittenen Verkaufs müssen nun unter Eid aussagen.
Im Streit um das französische Weingut Château Miraval, den Brad Pitt und seine Ex-Frau Angelina Jolie bereits seit Jahren führen, hat der Schauspieler einen juristischen Etappensieg errungen. Wie aus einem Gerichtsdokument vom 17. Juni hervorgeht, das dem US-Magazin „People“ vorliegt, gab das Oberste Gericht von Kalifornien einem Antrag von Pitts Anwälten statt. Demnach müssen Vertreter der Stoli Group nun unter Eid aussagen.
Pitt hatte argumentiert, dass Investoren des Spirituosen- und Weinkonzerns aus erster Hand über Jolies Verkauf Bescheid gewusst hätten. Die Schauspielerin hatte offenbar ohne Pitts Wissen ihren Anteil an dem gemeinsamen Weingut 2021 an Tenute del Mondo veräußert, die Weinsparte der Stoli Group. Bereits im Juni 2025 hatte Pitt versucht, den Stoli-Manager Alexey Oliynik zu einer Aussage zu verpflichten.
Oliynik soll sich jedoch geweigert haben, relevante Dokumente herauszugeben oder zu einer Vernehmung zu erscheinen. Seine Begründung: Als Einwohner der Schweiz könne er dazu nicht gezwungen werden.
Doch diese Argumentation wurde laut des Berichts nun vom Gericht abgeschmettert. Den im Juni eingereichten Unterlagen zufolge müssen die Vernehmungen von Oliynik sowie der „kenntnisreichsten Personen“ bis zum 30. September stattfinden.
„Rachsüchtiger Krieg“
Die beiden Oscar-prämierten Schauspieler, die sechs gemeinsame Kinder haben, liefern sich seit Februar 2022 ihren juristischen Streit. Damals gab Pitt in seiner Klage an, Jolie habe ihren Anteil an Château Miraval unrechtmäßig verkauft, da zuvor vereinbart worden war, dass keiner von beiden seinen Anteil ohne Zustimmung des anderen veräußern dürfe.
Jolie reagierte im September 2022 mit einer Gegenklage und warf ihrem Ex-Mann vor, seit ihrer eingereichten Scheidung im Jahr 2016 einen „rachsüchtigen Krieg“ gegen sie zu führen.
