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Startseite»Nachrichten»Tat sollte gefilmt werden: Spezialeinheiten verhindern mutmaßliche Auftragsmorde in Frankfurt
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Tat sollte gefilmt werden: Spezialeinheiten verhindern mutmaßliche Auftragsmorde in Frankfurt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Tat sollte gefilmt werdenSpezialeinheiten verhindern mutmaßliche Auftragsmorde in Frankfurt

Die Polizei hat in der Frankfurter Innenstadt fünf Menschen festgenommen. (Archivbild) (Foto: picture alliance / epd-bild)

Es klingt wie aus einem Krimi: Spezialkräfte erfahren kurzfristig von einem geplanten Auftragsmord und können diesen vor Ort noch in letzter Sekunde abwenden. Genau das ist nun in Frankfurt am Main geschehen. Der Mord sollte laut Polizei mit einer Videobrille dokumentiert werden.

Spezialeinheiten haben in der Frankfurter Innenstadt mindestens einen mutmaßlichen Auftragsmord verhindert. Die Einsatzkräfte, zu denen auch Zollfahnder und Polizisten gehörten, nahmen am vergangenen Freitag fünf Männer „vor einer möglichen Tatausführung“ fest, wie das Zollfahndungsamt Frankfurt und das hessische Landeskriminalamt gemeinsam mitteilten. Zudem seien zwei scharfe Schusswaffen, 50 Schuss Munition, weitere tatrelevante Gegenstände sowie rund 300 Gramm Haschisch sichergestellt worden.

Unter den festgenommenen Männern im Alter von 18 und 19 Jahren habe sich der mutmaßliche Schütze der geplanten Auftragsmorde befunden. Zwei der Festgenommenen hätten eine deutsche Staatsangehörigkeit, die anderen drei stammten aus Polen, Bulgarien und Kroatien, sagte eine Sprecherin des Zollfahndungsamts Frankfurt. Zu den genauen Hintergründen machte sie keine Angaben.

Videobrille sollte Tat aufzeichnen

Aber wie geriet die Gruppe ins Visier der Fahnder von Zoll und Polizei? Die Ermittler hätten am Freitag durch „kriminaltaktische Maßnahmen“ erfahren, dass die Gruppe noch am selben Tag plante, bis zu drei Personen durch einen beauftragten Schützen erschießen lassen zu wollen, sagte die Sprecherin.

„Die Tat sollte von dem Auftragsschützen zudem mittels einer Videobrille aufgezeichnet werden“, hieß es laut Mitteilung. Nur durch das umgehende Eingreifen der Fahnder konnten demnach unmittelbar bevorstehende Auftragsmorde verhindert werden.

Laut den Angaben wurden die Männer dann am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Alle fünf sitzen nun in Untersuchungshaft.

Quelle: ntv.de, dri/dpa

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