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Startseite»Nachrichten»Transfer-Stress in Spanien: Atlético Madrid attackiert Barça auf beispiellose Art und Weise
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Transfer-Stress in Spanien: Atlético Madrid attackiert Barça auf beispiellose Art und Weise

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 30, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Transfer-Stress in SpanienAtlético Madrid attackiert Barça auf beispiellose Art und Weise

Das Team von Star-Trainer Diego Simeone ist sauer. (Foto: REUTERS)

Gerüchte um einen Wechsel von Stürmer-Star Julián Álvarez ebben nicht ab. Dessen Klub Atlético Madrid ist derart genervt, dass er via Social Media heftig gegen den FC Barcelona und Transferjournalisten austeilt – mit eigenen Fake News.

Vier Konzerttickets, ein Zeitungsabonnement sowie eine Packung Sonnenblumenkerne im Tausch gegen: Lamine Yamal? Der spanische Top-Klub Atlético Madrid hat den FC Barcelona mit mehreren Posts in den sozialen Medien auf beispiellose Art und Weise attackiert und damit auf anhaltende Gerüchte um einen Abgang von Stürmerstar Julián Álvarez reagiert.

Zunächst hatte Atlético auf X angekündigt, eine „Erklärung zu einem wichtigen Thema veröffentlichen“ zu wollen, „zu dem derzeit zahlreiche Falschmeldungen kursieren“. Was vorerst folgte waren jedoch Fotomontagen, welche die Barça-Stars Yamal, Pedri und Raphinha im Trikot von Atlético zeigten – eine Anspielung auf die Posts von Transfer-Journalisten wie Fabrizio Romano. Für Yamal etwa bot Atlético „vier Eintrittskarten für das Bad-Bunny-Konzert, ein Jahresabonnement der Zeitung ABC und eine Tüte Sonnenblumenkerne“.

Atlético sieht eine Hetzkampange

Die Erklärung für den offensichtlichen Scherz folgte wenig später. „Nein, Atlético Madrid würde so etwas niemals tun. Dennoch sind wir in den letzten Monaten einer Hetzkampagne gegen einen unserer Spieler ausgesetzt“, hieß es in einem weiteren Post. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, Álvarez habe seinen Wechselwunsch hinterlegt, woraufhin Atlético ein Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro aus Barcelona erhalten haben soll.

„Interessengebundene Indiskretionen, Fake News, ständige Respektlosigkeiten, die Barça-Version der Maschinerie, die Geschichten erfindet, Anrufe vor direkten Duellen“ – all das habe sich Atlético gefallen lassen müssen, führte der Klub aus. Gleichzeitig würde ihm aber ebenso wenig in den Sinn kommen, „den Vizepräsidenten der Schiedsrichter auf unserer Gehaltsliste zu haben oder auf politische Gefälligkeiten zurückzugreifen, um Spieler zu registrieren.“

Letzteres sind Anspielungen auf den Korruptionsverdachts gegen Barça im Zuge der Negreira-Affäre, die in Spanien schon länger heiß diskutiert wird, sowie die Probleme der Katalanen bei der Registrierung von neuen Spielern wie etwa bei Dani Olmo. Atlético schloss die Stellungnahme mit den Worten „RESPEKT und WERTE“.

Quelle: ntv.de, msc/sid

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