Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    Korrektur der Haftdaten: Sean „Diddy“ Combs kommt früher aus dem Gefängnis

    Juli 31, 2026

    Droht das XXXL-Turnier?: FIFA treibt nächste WM-Revolution radikal voran

    Juli 31, 2026

    Urteil in Großbritannien: Bestatter hortete Leichen und gab Angehörigen falsche Asche

    Juli 31, 2026

    Wiesn-Besucherlenkung mit KI: Oktoberfest soll mit mehr Blasmusik sicherer werden

    Juli 31, 2026

    FIFA-Knall ist terminiert: Die UEFA hat auch Glück bei ihrem Mut-Anfall

    Juli 31, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Faktencheck: Fenstersprung in Wien – Was steckt hinter den Gerüchten?

    Juli 31, 2026

    KI-Ärzte auf YouTube: Wenn künstliche Autorität zur Gesundheitsfalle wird

    Juli 31, 2026

    Vorsicht: Kermani-Rede über Befehlsverweigerung ist echt!

    Juli 31, 2026

    Faktencheck: Beruhigungsmittel im Trinkwasser? Falsche Behauptung!

    Juli 31, 2026

    Faktencheck: Polizei widerspricht Instagram-Story über Mörder in Gotha

    Juli 30, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Inzwischen etwa 60.000 Migranten in Ceuta angekommen – 34 Tote

    Juli 31, 2026

    Fall Abdul B.: Kamen Deradikalisierungsgespräche zu spät?

    Juli 31, 2026

    Tschechien plant Staustufe: Schnellere Durchfahrt auf der Elbe?

    Juli 31, 2026

    Ganz Deutschland hat Ferien: ADAC rechnet mit vollen Straßen

    Juli 31, 2026

    GEMA vs. Suno: KI-Firma darf Melodien nicht ungefragt nutzen

    Juli 31, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Tschechien plant Staustufe: Schnellere Durchfahrt auf der Elbe?
Politik

Tschechien plant Staustufe: Schnellere Durchfahrt auf der Elbe?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 31, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 31.07.2026 • 16:23 Uhr

Tschechien will kurz vor der deutschen Grenze an der Elbe eine Staustufe bauen. Güterschiffe sollen die Strecke so leichter passieren können. Aus der Wirtschaft gibt es Zustimmung – von Umweltverbänden dagegen Kritik.

Von Cezary Bazydło, ARD Prag

Im Hafen von Děčín ist Geduld gefragt. Nur rund 15 Kilometer flussabwärts liegt die deutsche Grenze. Doch der Abschnitt bei Děčín ist ein Nadelöhr: Bei Niedrigwasser reicht die Fahrrinnentiefe für viele Güterschiffe nicht aus.

Fast ein Jahr mussten riesige Spezialbehälter des Děčíner Herstellers Chart Ferox auf die Verschiffung Richtung Hamburg warten. Einer von ihnen war 52 Meter lang, wog rund 230 Tonnen und war für ein Stahlwerk in Nordschweden bestimmt. Für Straße oder Schiene waren die Kolosse zu groß. Erst Mitte März führte die Elbe genügend Wasser für den Transport.

Seitdem sei im Hafen Děčín kein weiteres Güterschiff abgefertigt worden, sagt Hafenleiterin Petra Gruberová. Der trimodale Hafen kann zwar weiter mit Bahn und Lastwagen arbeiten. Doch für Generatoren, Transformatoren, große Tanks und andere Schwerlastprodukte ist das Schiff häufig die einzige Transportmöglichkeit.

Die langen Niedrigwasserperioden sind ein Problem: „Es könnte passieren, dass einige Unternehmen ihre Betriebe hier in Tschechien schließen und die Produktion ins Ausland verlagern“, warnt Gruberová.

Je größer und je sperriger die Güter, desto wichtiger wird der Transport über die Flüsse. Im Hafen von Děčín sind alle Beteiligten auf einen höheren Pegelstand der Elbe angewiesen.

Ein langer Vorlauf

Solche Wartezeiten will die Regierung mit dem Bau einer Staustufe bei Děčín verhindern. Das Vorhaben ist seit Jahrzehnten in der Planung, steckt aber seit 2005 im Umweltverfahren fest. Der erste Anlauf wurde 2019 gestoppt: Das tschechische Umweltministerium hatte die Unterlagen mehrfach zur Überarbeitung zurückgegeben.

Auch Sachsen und die Bundesregierung erhoben Einwände. Sie sahen mögliche Konflikte mit dem europäischen Natur- und Gewässerschutz, unter anderem wegen der Folgen für Wanderfische, geschützte Lebensräume und die Wasserqualität.

Fertigstellung innerhalb von drei Jahren?

Nun will die tschechische Regierung das Projekt beschleunigen. Das tschechische Umweltministerium, das bislang Nachbesserungen verlangte, tritt nun selbst als Antreiber des Projekts auf. An der Spitze steht mit Igor Červený ein Mitglied der Motoristenpartei. Sie fordert schnellere Umweltprüfungen und wirbt mit „gesundem Menschenverstand statt grünem Extremismus“.

Geplant ist keine massive Staumauer, sondern ein bewegliches Wehr aus drei Stahlfeldern. Bei höherem Wasser können die Felder in Richtung Gewässersohle abgesenkt werden, damit Hochwasser und Sedimente das Bauwerk besser passieren können. Das Wehr wird gegenüber älteren Entwürfen niedriger: 4,5 statt sieben Meter.

Nach Baubeginn im Spätsommer 2029 soll die Anlage in drei Jahren fertiggestellt werden. Die Kosten beziffert Červený auf sechs bis acht Milliarden Kronen, umgerechnet rund 300 Millionen Euro.

Ein tschechisch-deutscher Anlauf für eine bessere Befahrbarkeit der Elbe: Minister Trillenberg, von Breitenbuch, Červený, Bednárik und Šebestyán an der Elbe mit einer Dolmetscherin.

„Game Changer“ oder „Dammbruch“?

Etwa ein Viertel der Baukosten soll in Natur- und Ausgleichsmaßnahmen fließen. Geplant sind Fischpässe und Ersatz für betroffene Lebensräume. Umweltverbände bezweifeln allerdings, dass sich die dynamischen Schlamm- und Kiesufer eines frei fließenden Flusses vollständig ersetzen lassen.

In Sachsen stößt die überarbeitete Planung auf mehr Offenheit. Die Umweltbedenken des Freistaats seien von der tschechischen Seite aufgenommen worden, sagte Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch. Das kleinere Bauwerk füge sich besser in die Landschaft ein.

Sachsen wolle die Pläne deshalb wohlwollend prüfen. Eine Zustimmung zum Bau ist das noch nicht, von Breitenbuch bezeichnete die Staustufe aber als möglichen „Game Changer“ für die Elbeschifffahrt.

Die sächsische Grünen-Abgeordnete Katja Meier spricht dagegen von einem „Dammbruch“, von Breitenbuchs Vorgänger Wolfram Günther wirft diesem eine „Abkehr von einer jahrzehntelangen partei- und regierungsübergreifenden Position Sachsens“ vor. Die ökologischen Argumente gegen die Staustufe hätten sich „in den vergangenen 20 Jahren nicht geändert“.

Eine deutlich längere Befahrbarkeit der Elbe verspricht der neue Plan. Umweltschützer sehen ihre Bedenken aber nicht ausgeräumt.

Deutlich längere Nutzung erhofft

Der Abschnitt bei Děčín gilt wegen seines Gefälles und des engen Tals als schwierigster Teil der Verbindung nach Deutschland. Derzeit sei der Abschnitt nur an etwa 90 bis 100 Tagen im Jahr wirtschaftlich nutzbar, so Červený. Nach dem Bau sollen es in einem durchschnittlichen Wasserjahr 345 Tage mit mindestens 1,40 Meter Fahrrinnentiefe sein, an 180 Tagen sogar 2,20 Meter.

Auf deutscher Seite sind die Bedingungen im Durchschnitt besser als am Děčíner Engpass. Wird dieser beseitigt, könnten Schiffe die Wasserfenster auf der deutschen Elbe deutlich häufiger nutzen. Nach Angaben Červenýs wäre die Strecke Richtung Hamburg etwa sechs bis sieben Monate im Jahr befahrbar.

Ein Nadelöhr bleibt

Ganzjährig verlässlich würde die Verbindung dennoch nicht. Bei starker Trockenheit bliebe nach dem Staustufenbau vor allem die deutsche Elbe das Nadelöhr. Tschechiens Verkehrsminister Ivan Bednárik forderte deshalb indirekt auch Deutschland zum Handeln auf: Wenn es die Elbeschifffahrt ernst nehme, müsse es auf seinem Abschnitt weitere Maßnahmen ergreifen.

Der politische Stillstand ist vorerst beendet. Ob daraus 2029 tatsächlich eine Baustelle wird, entscheidet jedoch das neue Umweltverfahren. Und selbst bei einem Bau bleibt die Elbeschifffahrt abhängig von ausreichend Wasser auf der gesamten Strecke bis Hamburg.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Inzwischen etwa 60.000 Migranten in Ceuta angekommen – 34 Tote

Juli 31, 2026

Fall Abdul B.: Kamen Deradikalisierungsgespräche zu spät?

Juli 31, 2026

Ganz Deutschland hat Ferien: ADAC rechnet mit vollen Straßen

Juli 31, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.