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USA waren informiert: Israel zerstört 200 Meter langen Tunnel der Hisbollah

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 29, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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USA waren informiertIsrael zerstört 200 Meter langen Tunnel der Hisbollah

Israels Armee im Südlibanon. Bedingung für den Rückzug ist eine Entwaffnung der Hisbollah. (Foto: REUTERS)

In einem Tunnel im Südlibanon soll die Hisbollah 25 Meter unter der Erde massenhaft Waffen und Abschussrampen versteckt haben. Jetzt hat Israels Armee den massiven unterirdischen Gang zerstört.

Die israelische Armee hat im Süden des Libanon nach eigenen Angaben einen von der pro-iranischen Hisbollah gebauten Tunnel zerstört, in dem Waffen und Abschussrampen versteckt waren. Der Tunnel habe sich über mehr als 200 Meter erstreckt und eine Tiefe von mehr als 25 Metern erreicht, teilten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz mit. „Er enthielt hunderte Waffen sowie mehrere Abschussrampen, die darauf ausgelegt waren, den Staat Israel und seine Zivilisten ins Visier zu nehmen.“

Israel und der Libanon hatten am Freitag unter US-Vermittlung ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das den Weg zu einem dauerhaften Frieden zwischen den beiden Nachbarländern ebnen soll. Darin wird als Bedingung für einen Abzug der israelischen Streitkräfte aus dem Libanon die Entwaffnung der vom Iran finanzierten Hisbollah genannt. Dabei soll es sogenannte Testgebiete geben, in denen die libanesische Armee schrittweise die Sicherheitsverantwortung übernehmen soll. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung ab und ist nicht zur Entwaffnung bereit.

Netanjahu und Katz wiesen in ihrer Erklärung darauf hin, dass die US-Regierung und der US-Vertreter im Libanon im Voraus über die Zerstörung der Infrastruktur informiert worden sei. Dem Iran und der Schiitenmiliz Hisbollah sind die direkten Friedensgespräche zwischen dem Libanon und Israel ein Dorn im Auge. Teheran besteht darauf, dass über ein Ende des Libanon-Konflikts auf der Grundlage des Mitte Juni von den USA und dem Iran unterzeichneten Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Krieges verhandelt wird.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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