Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    EU-Zollreform: Richtiger Ansatz, aber kein ausreichender Schutz vor unsicheren Produkten

    Juni 30, 2026

    Ende Tankrabatt: Keine Extragewinne auf Kosten der Verbraucher:innen

    Juni 29, 2026

    Letzte Chance für ExtraEnergie-Geschädigte | Verbraucherzentrale Bundesverband

    Juni 23, 2026
  • Nachrichten

    „Wir sind selber in der Klemme“: Nahles schließt höhere Arbeitslosenbeiträge nicht aus

    Juli 1, 2026

    „Das Blut hat mich geschockt“: Rapper Chris Brown verliert Prozess um Hundebisse

    Juli 1, 2026

    Lahm noch „nie so fassungslos“: DFB-Legenden rechnen schonungslos mit Nationalelf ab

    Juli 1, 2026

    Antwort auf den Wachstumsschmerz: Grünen-Basis nickt die stille Revolution ab

    Juli 1, 2026

    Name statt Nummer: WhatsApp: So reservieren Sie Ihren Benutzernamen

    Juli 1, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    EU-Chat gegen Trump? Was die Quellen zeigen

    Juli 1, 2026

    FIFA-Suspendierung des Schiedsrichters: Fakten statt Fake-News!

    Juli 1, 2026

    Kann ChatGPT meinen digitalen Fußabdruck löschen?

    Juli 1, 2026

    Hitze und Klimawandel: Omega-Blockade erklärt nicht alles

    Juli 1, 2026

    Buch von 1989 beweist keinen Pandemie-Plan

    Juni 30, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026
  • Politik

    Koalitionsspitzen beraten über Reformen – Kanzler Merz optimistisch

    Juli 1, 2026

    Erneut mehr Verdachtsmeldungen bei der Bundeswehr

    Juli 1, 2026

    Gemischte Reaktionen auf neues Eintrittsgeld für Kölner Dom

    Juli 1, 2026

    Deutsche Bahn setzt ab sofort auch im Fernverkehr Bodycams ein

    Juli 1, 2026

    Gas-Pipelines: Erste Anklage gegen mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteur

    Juli 1, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Venezuela: In der Katastrophe bricht die Wut durch
Politik

Venezuela: In der Katastrophe bricht die Wut durch

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 30, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 30.06.2026 • 15:28 Uhr

Die Wut in der Bevölkerung auf die Regierung in Venezuela wächst. Staat und Militär seien untätig, so die Kritik. Nun hat Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Machado ihre Rückkehr angekündigt.

Jenny Barke

Im Katastrophengebiet entlädt sich die Wut. Dort, wo nun das Militär patrouilliert, schreit wütend ein Venezolaner mit Warnweste auf einen der Soldaten ein.

„Ihr könntet doch nicht einfach seit heute Mittag sagen, dass ich hier nicht durchkomme! Hier gibt es mehr Waffen als Schaufeln!“

Seit Freitag ist die so schwer von den Erbeben verwüstete Küstenregion La Guaira militarisiert. Offiziell, um das Chaos zu vermeiden. So sperrte das Militär die Zufahrtsstraßen in den besonders schwer getroffenen Bundesstaat La Guaira. Viele Freiwillige müssen sich seitdem registrieren, um Spenden, Lebensmittel und ihre Arbeitskraft anzubieten – doch die Registrierungsstellen sind oftmals geschlossen.

Untätiges Militär

In La Guaira sind vielerorts Soldaten zu sehen, die untätig neben den Trümmerbergen stehen. Währenddessen wendet sich Interimspräsidentin Delcy Rodríguez im venezolanischen Fernsehen an alle zivilen und internationalen Retter.

„Ich möchte jedem Helfer danken, dass er nach Venezuela gekommen ist. Jeder Spürhund, den Sie mitgebracht haben, bringt eine Botschaft der Liebe für unser Land.“

Doch selbst diese Botschaft sorgt für Ärger in den sozialen Netzwerken. Rodriguez halte mit ihren Auftritten die sie umgebenden internationalen Rettungskräfte von ihrer Arbeit ab, so die Kommentare zu dem Video. Bei einem Besuch in einem besonders verwüsteten Viertel in Caracas wird Rodríguez ausgebuht. „Raus, raus“, rufen sie. „Sie machen aus der Tragödie eine politische Kampagne!“

Hilfe aus dem Ausland

Die Solidarität in der Bevölkerung ist groß: Eigenständig koordinieren sie die Hilfen. Die Diaspora, etwa acht Millionen Venezolaner, die in den vergangenen Jahren ins Ausland geflohen sind, haben Plattformen aufgesetzt, auf denen man Vermisste melden oder psychologische Hilfe bekommen kann.

Selbst im Ausland lebende Bauingenieure beraten per Videocall, ob die Statik der Gebäude noch sicher ist. Alles Aufgaben, an denen die Regierung gerade scheitert.

„Es mangelt an allem“

Das Erdbeben werde für die Regierung zum Stresstest, sagt Phil Gunson von der Crisis Group Venezuela. „Diese Katastrophe legt die mangelnde Leistungsfähigkeit offen, die Improvisation und Korruption. Ein Staat, der vorgegeben hat, alles im Griff zu haben. Dabei mangelt es an allem, vor allem an Führung und Koordination.“

Nachdem Langzeitmachthaber Nicolás Maduro im Januar von den USA festgenommen und außer Landes gebracht wurde, folgte ein struktureller Umbau des inneren Zirkels. Delcy Rodríguez degradierte unter anderem den langjährigen Verteidigungsminister zum Landwirtschaftsminister.

In der Krise entlade sich nun die Wut der Bevölkerung, so Phil Gunson: „Es wird sicherlich weiter Proteste geben. Aber die Regierung hat in der Vergangenheit immer mit Stärke reagiert. Deshalb glaube ich, dass die Regierung wieder repressiver wird.“

Machado will zurückkehren

Dabei hatte sich das Regime in den vergangenen Monaten offener gezeigt. Die Venezolaner trauten sich wieder, laut Kritik zu üben.

Die Wut des Krisenmoments will jetzt María Corina Machado nutzen. Die im Ausland lebende Oppositionsführerin hat angekündigt, nach Venezuela zurückkehren zu wollen. Die US-Regierung hält das für einen schlechten Zeitpunkt – ebenso wie Phil Gunson, der kritisiert:

„Sie hat das Leid des Volks immer als eine Art Vorteil betrachtet, als Mittel, um den Regierungswechsel zu beschleunigen. Und dass der nötig ist, daran besteht kein Zweifel. Aber ich glaube, es ist nicht der richtige Zeitpunkt, die Wut der Menschen auszunutzen.“

Beide politischen Lager, Oppositionsführerin Machado wie Interimspräsidentin Delcy Rodríguez, wollen die Krise politisch für sich nutzen. Die Interimsregierung scheint aktuell daran zu scheitern. Die Wut auf sie wächst. Ohne die internationale Hilfe scheint kein Weg aus der Krise möglich.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Koalitionsspitzen beraten über Reformen – Kanzler Merz optimistisch

Juli 1, 2026

Erneut mehr Verdachtsmeldungen bei der Bundeswehr

Juli 1, 2026

Gemischte Reaktionen auf neues Eintrittsgeld für Kölner Dom

Juli 1, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.