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„Wer wird Millionär?“: Freche Ex-Finanzbeamtin bringt Jauch aus der Fassung

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 6, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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„Wer wird Millionär?“Freche Ex-Finanzbeamtin bringt Jauch aus der Fassung

07.10.2026, 00:01 Uhr

Von Kai Butterweck
Günther Jauch und Astrid Baus haben viel Spaß zusammen - Quelle RTL
Günther Jauch mit Kandidatin Astrid Baus, die 27 Jahre auf diesen Moment gewartet hat. (Foto: RTL)

Nach der Jugend darf das „Mittelalter“ ran. In der zweiten Folger der „3-Millionen-Euro-Woche“ träumen sechs „Generation Ü30“-Kandidaten bei „Wer wird Millionär?“ vom großen Geldregen im TV-Rampenlicht. 

Umgeben von gläsernen Tresoren, in denen unzählige Geldbündel auf ihre nächsten Besitzer warten, eröffnet Günther Jauch den zweiten Abend der „3-Millionen-Euro-Woche“. Nach der unterhaltsamen Eröffnungsshow, in der sich vier gerade mal 18-jährige Kandidaten für das große Format-Finale qualifizieren konnten, heißt es an diesem Abend: „Generation Ü30 – Voll im Leben!“ Acht Quiz-Experten zwischen 30 und 64 dürfen vom großen Geld träumen. Für wen stellt der Abend neue Weichen in eine finanziell abgesicherte Zukunft? Und für wen endet die „Wer wird Millionär?“-Reise im Tal der Tränen?

Franziska Burkhardt aus Lübeck macht den Anfang. Eigentlich wollte die nervös mit ihren Beinen wippende Ärztin früher Journalistin werden. Aber irgendwann kam die Liebe zur Medizin dazwischen. Nun sitzt sie auf Deutschlands berühmtestem Ratestuhl und fragt sich: „Wer gehört nicht zu den drei Maskottchen der Fußball-WM 2026?“ Die Kandidatin wendet sich Hilfe suchend an Günther Jauch: „Sie glauben, ein Fußball-Experte müsste das wissen?“ Der Moderator hält sich witzelnd bedeckt: „Nach 27 Jahren in der Sendung fällt man irgendwann vom Glauben ab.“ Telefonjoker Björn steht ebenfalls auf dem Schlauch.

Burkhardt stapelt Fragezeichen. Wo fand die WM eigentlich statt? Und gibt es in Mexiko Koalabären oder Jaguare? Jauch verdreht die Augen. Der 50-50-Joker hilft auch nicht weiter. Aber die Kandidatin will die Hürde unbedingt nehmen. Und so entscheidet sie sich und lässt „Jimmy der Koala“ einloggen. Jauch ist fassungslos: „Der Koala lebt doch in Australien!“, klärt der Moderator die sichtlich geknickte Kandidatin auf. Statt des erhofften Geldregens und der damit verbundenen Finalteilnahme muss sich die Lübeckerin mit 500 Euro begnügen.

„Sie hat keine Ahnung, aber drei Joker hat sie“

Astrid Baus aus Petersberg bei Fulda will es unbedingt besser machen. „Ich warte seit 27 Jahren auf diesen Moment!“, gesteht die aufgeweckte Mutter einer erwachsenen Tochter. Günther Jauch findet sofort Gefallen an der gekippten Stimmungslage. Baus bringt eine kecke Attitüde und viel Humor mit – und das trotz ihrer beruflichen Vergangenheit. Die heutige Freelancerin war 36 Jahre lang beim Finanzamt tätig. „Ich hatte 100 Prozent Kundenunzufriedenheit!“, grinst die Hessin. In den folgenden Minuten präsentiert sie das volle Unterhaltungsprogramm.

„Das sind immer Kackfragen!“, meckert Baus irgendwann keck und frech. Die Regie kontert: „Sie hat keine Ahnung, aber drei Joker hat sie!“ Auch Jauch amüsiert sich köstlich. Der Moderator ist zwischendurch gar so abgelenkt, dass er doch glatt seine Informationskärtchen verwechselt. Gut, dass Astrid Baus und eine Kandidatin in der Warteschleife schon einmal ähnlich seltsame Kennenlern-Szenarien durchleben durften. Die gemeinsame Botschaft: Die große Liebe findet man eher nicht im Fast-Food-Restaurant um die Ecke.

Mithilfe ihrer Joker und einem grundsoliden Allgemeinwissen steht die quirlige Kandidatin irgendwann bei stolzen 32.000 Euro. Den Betrag setzt sie auch nicht mehr ein. Noch ein letzter Lacher, dann verabschiedet sich Baus. Jauch liest vor, was sich die Kandidatin von ihrem Gewinn kaufen möchte: „Sie hätte gern ein Dodge Ram mit Seilwinde – für Äste, die beim Pilzesammeln im Weg sind.“ Großes Gelächter.

Das Stimmungslevel können die folgenden Kandidaten des Abends nicht mehr ganz halten. Aber das dürfte Petra van Triel aus Neustadt, Marcel Seiderer aus Oberhaching und Amadeus Oppitz aus Usingen ziemlich egal sein, denn alle drei Kandidaten schaffen es bis zur Beantwortung der 16.000-Euro-Frage (Marcel Seiderer geht gar mit 64.000 Euro nach Hause) und qualifizieren sich somit für das große „3-Millionen-Euro-Woche“-Finale.

Ein Flugbegleiter auf falschem Kurs

Fehlt nur noch Julian Genisi. Der 42-jährige Schnurrbartträger aus München würde auch gern sein Finalticket lösen. Es läuft zunächst auch gut an für den leitenden Flugbegleiter. Aber in der entscheidenden Phase seiner ganz persönlichen Quizreise gibt der Kandidat einem Drang nach, den leidenschaftliche Zocker nur allzu gut kennen. Ohne Rettungsanker steht Genisi spät am Abend vor der verlockenden 32.000-Euro-Frage. „Welcher war mit über dreieinhalb Millionen Zuschauern der hierzulande erfolgreichste Film im ersten Halbjahr 2026?“, möchte Günther Jauch wissen.

Julian Genisi ärgert sich ganz gewaltig -Quelle RTL
Julian Genisi ärgert sich gewaltig. (Foto: RTL)

Von der Erinnerung an eine anscheinend nicht enden wollende Kinofilm-Werbekampagne geblendet, legt sich der Kandidat schnell fest: „Das muss ‚Der Teufel trägt Prada Teil 2‘ gewesen sein“, ist sich Julian Genisi sicher. Günther Jauch zieht kurz die Augenbrauen hoch und bringt dann Licht ins Dunkel. „Leider, leider“ war „Der Super Mario Galaxy Film“ noch ein bisschen erfolgreicher als der zweite Teil von „Der Teufel trägt Prada“. So endet der Abend, wie er begonnen hat: mit enttäuschten Gesichtern und dem Trostpreis in Höhe von 500 Euro.

Wer wissen möchte, wie es in der „3-Millionen-Euro-Woche“ weitergeht: Auf RTL+ stehen die aktuellen Folgen von „Wer wird Millionär?“ bereits sieben Tage vor TV-Ausstrahlung zum Streamen bereit.

Quelle: ntv.de

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