Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Völlig inakzeptabel“: Tankrabatt kommt nicht an

    Mai 7, 2026

    Gebäudemodernisierungsgesetz: Prinzip Hoffnung statt Klarheit

    Mai 6, 2026

    Abschaltung des Gasanschlusses darf nicht zur Kostenfalle werden

    Mai 6, 2026

    Stromversorgung sicher und kosteneffizient gewährleisten

    Mai 5, 2026

    Ex-E.ON-Kunden erhalten Erstattungen für verspätete Strom-Schlussrechnungen

    Mai 5, 2026
  • Nachrichten

    Ich bin nicht anti-israelisch“: Boy George gibt beim ESC den „Superstar

    Mai 10, 2026

    Yates: „Was für ein Desaster“: Superteam UAE verliert drei Topfahrer nach Sturz-Horror beim Giro

    Mai 10, 2026

    Evakuierung läuft an: Erste Passagiere können „Hondius“ verlassen

    Mai 10, 2026

    „Ziemlich mies“: Mick Schumacher wirft sein bestes Rennen leichtfertig weg

    Mai 10, 2026

    Charakter und Drohkulisse: Kapitän Robert Andrich zerlegt Bayer Leverkusen

    Mai 10, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Instagram schaltet E2EE ab: Was das für deine DMs bedeutet

    Mai 10, 2026

    Ivermectin und Hantavirus: Warum alte Corona-Muster zurückkehren

    Mai 9, 2026

    Hilft Ivermectin gegen Hantavirus? Was die Belege zeigen

    Mai 9, 2026

    Ist das „5G Pferd“-Plakat echt?

    Mai 9, 2026

    Könnte ja stimmen“: Wie KI-Bilder unser Bauchgefühl ausnutzen

    Mai 9, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026

    Wer kann auf’s Gymnasium gehen? | Bildung

    April 29, 2026

    Schweigen ist nicht neutral | Bildung

    April 29, 2026

    Anwältin und Mechaniker | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Feuerwehr kämpft gegen Brand in Tschernobyl-Sperrzone

    Mai 10, 2026

    „Hondius“ weckt auf Teneriffa Erinnerungen an Corona-Pandemie

    Mai 10, 2026

    Deutschland hat seine Ressourcen für dieses Jahr schon aufgebraucht

    Mai 10, 2026

    Tötungen von Frauen sollen künftig eher als Mord bestraft werden

    Mai 10, 2026

    Wie geht es nach der Ankunft der „Hondius“ weiter?

    Mai 10, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Die Geduld ist zu Ende: Anwohner wollen Brenner komplett blockieren
Nachrichten

Die Geduld ist zu Ende: Anwohner wollen Brenner komplett blockieren

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 10, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Die Geduld ist zu EndeAnwohner wollen Brenner komplett blockieren

Der Blick auf die Luegbrücke an der Brennerautobahn bei Gries zeigt das hohe Verkehrsaufkommen. (Foto: picture alliance / Wagner)

Die kleine Gemeinde Gries liegt direkt am Brenner. Allein über diesen Alpenpass fahren täglich bis zu 46.000 Fahrzeuge. Den Anwohnern ist das zu viel. Sie wollen nun ein echtes Zeichen setzen – und das zum Ende der Pfingstferien.

Karl Mühlsteiger dürfte untertreiben. „Wir hoffen, es sind mehr wie Hundert.“ Der 49-jährige Teilzeit-Bürgermeister der kleinen Gemeinde Gries am Brenner hat eine Demonstration organisiert, die unabhängig von der Teilnehmerzahl am 30. Mai für internationale Aufmerksamkeit sorgen dürfte.

Von 11 Uhr bis 19 Uhr – für Lastwagen schon ab 9 Uhr – soll der wichtigste Alpenpass rund um den Pfingsturlaub für den Transitverkehr gesperrt werden. Der Brenner ist dicht: Die Autobahn, die Bundesstraße, alle Nebenstrecken, in beiden Richtungen – von Italien nach Österreich und umgekehrt. Das gilt als Schreckens-Szenario nicht zuletzt für deutsche Autofahrer. Mit Verkehrsbehinderungen weit über den Brenner hinaus ist zu rechnen.

Speziell Lkw-Verkehr hat stark zugenommen

Die Geduld der Anwohner scheint am Ende. „So kann es nicht weitergehen“, ist der Ruf unter vielen Menschen, die entlang der Brennerroute leben. Auf der 35 Kilometer langen Autobahnstrecke zwischen Innsbruck und dem Brennerpass ist der Verkehr in den vergangenen Jahrzehnten explodiert.

Fast 11 Millionen Autos und rund 2,5 Millionen Lastwagen haben im vergangenen Jahr laut Autobahnbetreiber Asfinag die mautpflichtige Autobahn benutzt. Bei den Lkw beträgt der Zuwachs seit 2010 rund 40 Prozent. Seit Inbetriebnahme der Brennerautobahn in den 1960er Jahren hat sich das Verkehrsaufkommen laut Asfinag fast versiebenfacht.

Das Problem wird für die Anwohner gerade durch die oft als Ausweichroute benutzte Bundesstraße spürbar. „Wir ersticken im Verkehr“, sagt die Pädagogin Evi Aigner aus Matrei am Brenner. Die Bürger kämen manchmal nicht einmal mehr über die Straße. Gefährlich sei es vor allem für die Schulkinder, die oft von Lotsen oder der Polizei über die Bundesstraße begleitet würden.

Anwohner sehen tägliches Leben sehr erschwert

Aigner wohnt direkt an der Bundesstraße – hinter dreifach verglasten Fenstern. Diese zu öffnen, sei wegen des Motorenlärms oft unmöglich, sagt sie. Der Feinstaub dringe in alle Ritzen. Die Gesundheitsgefahr sei das eine, der Frust über den inzwischen vielfach großen Zeitaufwand für Autofahrten unter den Anwohnern immens, so Aigner.

Das Pendeln in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, wo viele der 15.000 Bewohner des Tales arbeiten, Einkäufe, Besuche von Freunden in Nachbargemeinden oder Arzttermine – alles sei unkalkulierbar, so Aigner. „Das tägliche Leben wird sehr erschwert“, sagt die Apothekerin Elisabeth Sterlacci. In der Region dauerten Fahrten von A nach B wegen der Staus manchmal fünfmal länger als mit wenig Verkehr.

Einsatz von Rettungswagen schwierig

Besonders dramatisch werde es, wenn Rettungswagen wegen des Stau-Chaos nicht rechtzeitig zu Kranken oder Unfallorten kämen, so Mühlsteiger. Vor wenigen Jahren sei ein Lastwagenfahrer am Brennerpass an Herzproblemen gestorben, weil die Sanitäter wegen der Autokolonnen nicht schnell genug eingetroffen seien, erinnert sich der Ortschef. Wegen des schlechten Wetters habe der Rettungshubschrauber nicht fliegen können.

Die Reaktion auf die Blockade sei bisher überwältigend positiv, meint Mühlsteiger, der neben seinem öffentlichen Amt noch Bankangestellter ist. Rund 500 Mails habe er bekommen. Die wenigen kritischen Stimmen darunter stammten auch aus Deutschland. „Sie wollen alle schnell zum Gardasee kommen und ich vermassle ihnen leider das Urlaubsziel.“

Kritische Stimmen aus der Politik

Aus den Reihen der Politik bekommt der Ortschef durchaus Gegenwind. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) ortet einen „Knüppel zwischen die Beine der Logistikbranche“. Österreichs Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) macht sich Sorgen um die Beziehungen mit Deutschland und Italien, die „durch derartige Aktionen nicht belastet werden sollten.“

Aus Italien meldete sich Südtirols Ministerpräsident Arno Kompatscher. Er warnte, dass eine stundenlange Blockade in weiten Teilen der Bevölkerung Kopfschütteln auslösen und zum Eigentor werden könne.

Der Brenner hat eine lange Geschichte als Alpenpass. Seit Tausenden von Jahren nutzen Reisende und Geschäftsleute den mit 1.370 Metern niedrigsten Übergang zwischen Österreich und Italien. In den 1960er Jahren wurde die Brennerautobahn gebaut. Die 1963 eröffnete Europabrücke nahe der Mautstelle Schönberg war mit ihren 190 Metern über Grund zeitweise die höchste Brücke Europas.

Welche Alternativen gibt es?

Für den 30. Mai, aber auch zu anderen Zeiten, gibt es auf der Fahrt nach Südtirol und anderen Zielen in Italien zumindest auf dem Papier Alternativen zum Brenner. Dazu zählen der Reschenpass, das Timmelsjoch, der Gotthardtunnel und der San-Bernadino-Tunnel. Der Nachteil: Praktisch alle diese Routen sind deutlich mühsamer und zeitaufwendiger.

Eine elegante Alternative könnte der Zug sein. Der braucht von Innsbruck bis nach Franzensfeste auf der italienischen Seite heute 80 Minuten. Wenn der Brenner-Basistunnel im Jahr 2032 in Betrieb geht, rauschen die Züge für den Personen- und Güterverkehr mit Tempo 200 durch die rund 64 Kilometer lange Röhre. Die Fahrtzeit für die Strecke beträgt dann nur noch 25 Minuten.

Anwohner hoffen auf Lärmschutz

Tatsächlich liegen viele Hoffnungen auf der Fertigstellung des Jahrhundertbauwerks. Aber: Bis 2032 ist es noch lang. Und: Die Nordzufahrt von Deutschland ist bis dahin wohl nicht so leistungsfähig wie erhofft.

So liegen die unmittelbaren Hoffnungen der Anwohner beim Lärmschutz. Wenigstens sollten modernste Lärmschutzwände errichtet oder Einhausungen gebaut werden, fordert Mühlsteiger.

Karl-Muehlsteiger-Buergermeister-von-Gries-am-Brenner-steht-waehrend-der-Sanierung-der-Luegbruecke-vor-der-Brennerautobahn-A13-Aufgrund-einer-Demonstration-soll-am-30-05-2026-von-11-00-bis-19-00-Uhr-eine-Totalsperre-der-Brennerautobahn-A13-sowie-der-Brennerstrasse-B182-und-der-Ellboegener-Strasse-L38-eingerichtet-werden
Karl Mühlsteiger, Bürgermeister von Gries, steht an der Großbaustelle am Brenner. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Autobahnbetreiber Asfinag kontert: In keinem anderen Bundesland werde so viel in den Lärmschutz investiert wie in Tirol. „Im Wipptal werden zusätzliche Lärmschutzwände in einer Größenordnung von rund 25.000 Quadratmetern errichtet“, so die Asfinag. Die Fläche entspricht etwa acht Kilometern Schutzwand.

Blockade nur für Radfahrer durchlässig

An eine spürbare Verringerung des Verkehrs in absehbarer Zeit scheint niemand zu glauben. Dennoch halten die Demonstranten ihr Signal für wichtig. Ein Tag Stillstand könne zumindest die Augen öffnen, hofft Mühlsteiger.

Während Lastwagen, Autos und Motorräder am 30. Mai für mindestens acht Stunden nicht über den Brenner dürfen, ist eine Gruppe von Transitreisenden laut Polizei ausgenommen: Radfahrer dürfen die Landstraße nutzen, um über den Pass nach Italien zu gelangen.

Quelle: ntv.de, Matthias Röder, dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Ich bin nicht anti-israelisch“: Boy George gibt beim ESC den „Superstar

Mai 10, 2026

Yates: „Was für ein Desaster“: Superteam UAE verliert drei Topfahrer nach Sturz-Horror beim Giro

Mai 10, 2026

Evakuierung läuft an: Erste Passagiere können „Hondius“ verlassen

Mai 10, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.