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Startseite»Nachrichten»Wegen niedrigerer Rohstoffkosten: Lebensmittelhandel senkt den Preis für Kaffee
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Wegen niedrigerer Rohstoffkosten: Lebensmittelhandel senkt den Preis für Kaffee

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 11, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Wegen niedrigerer RohstoffkostenLebensmittelhandel senkt den Preis für Kaffee

500 Gramm gemahlener Röstkaffee sind ab 4,79 Euro erhältlich. (Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Die deutschen Verbraucher dürfen sich über sinkende Kaffeepreise freuen. Die großen Einzelhändler verlangen einer Umfrage zufolge bis zu 50 Cent weniger. Dennoch sind die Bohnen immer noch deutlich teurer als vor rund drei Jahren.

Kaffee wird etwas günstiger. Die großen Lebensmittelhändler senken erneut die Preise ihrer Eigenmarken. Die Produkte kosten seit dieser Woche 10 bis 50 Cent weniger als bisher. Eine Kilo-Packung Bohnen liegt – je nach Sorte – zwischen 10,49 und 11,49 Euro. 500 Gramm gemahlener Röstkaffee sind ab 4,79 Euro erhältlich. Auch Pads und Kapseln werden billiger.

Betroffen sind Marken wie „Bellarom“, „Barissimo“ oder „Gut & Günstig“. Der Discounter Lidl begründete den Schritt mit sinkenden Rohstoffpreisen. Die Handelsketten hatten die Preise bereits im März sowie im Oktober 2025 reduziert.

Kaffee ist jedoch weiterhin deutlich teurer als 2023. Damals zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher für ein Kilo Eigenmarken-Bohnen weniger als acht Euro, gemahlener Röstkaffee kostete weniger als vier Euro.

Wie viele andere Lebensmittel hat sich auch Kaffee in den vergangenen Jahren stark verteuert. Grund dafür waren höhere Rohstoffpreise infolge von Trockenheit und schwachen Ernten. Bohnenkaffee war nach Angaben des Statistischen Bundesamts im März im Schnitt 57 Prozent teurer als 2020, Kaffeepads und -kapseln 52 Prozent teurer.

Auch Naturkatastrophen sorgen für steigende Preise bei den Bohnen. Heftiger Starkregen beeinflusst einer Studie zufolge die Kaffeeproduktion im weltweit größten Anbauland Brasilien. Die starken Niederschläge könnten auf Arabica-Plantagen im Bundesstaat Minas Gerais die Ausbreitung von Krankheiten begünstigen und die Ernte beeinträchtigen, heißt es in einer Analyse der Forschungsinitiative World Weather Attribution.

Quelle: ntv.de, lme/dpa

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