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Startseite»Nachrichten»Es geht um 24 Milliarden Dollar: Iran fordert Freigabe eingefrorener Vermögenswerte
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Es geht um 24 Milliarden Dollar: Iran fordert Freigabe eingefrorener Vermögenswerte

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 26, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Es geht um 24 Milliarden DollarIran fordert Freigabe eingefrorener Vermögenswerte

Schätzungen über die Menge der weltweit eingefrorenen iranischen Mittel gehen weit auseinander. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Von den USA wie auch aus dem Iran gibt es zuletzt Aussagen über den möglichen Abschluss eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Kriegs. Teheran will den Frieden offenbar an den Zugang zu finanziellen Ressourcen knüpfen.

Inmitten der Verhandlungen und der jüngsten Kampfhandlungen zwischen dem Iran und den USA fordert Teheran die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte. Mit Inkrafttreten eines Rahmenabkommens zwischen den Kriegsparteien müsste die Hälfte von insgesamt 24 Milliarden Dollar (rund 21 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt werden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle des iranischen Vermittlerteams.

Die restliche Summe müsse innerhalb einer 60-Tage-Frist, die für das Rahmenabkommen von beiden Kriegsparteien genannt wurde, überwiesen werden, hieß es bei Tasnim weiter. Auch die Agentur Fars berichtete, ohne eine Freigabe von Geldern sei keine Einigung möglich.

Erst am Montag war eine hochrangige iranische Delegation um den Verhandlungsführer und Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf im Golfstaat Katar zu Gesprächen. Dabei sei es nach Tasnim-Informationen auch um die Durchsetzung der Forderung gegangen. In Katar sind iranische Einnahmen des sanktionierten Ölgeschäfts eingefroren.

Schätzungen über die Menge der weltweit eingefrorenen iranischen Mittel gehen weit auseinander. Diese schließen teilweise Immobilien oder Buchungswerte mit ein, die in der Realität weniger wert sein könnten. Woher die iranische Zahl von 24 Milliarden Dollar stammt, blieb zunächst unklar.

Von den USA wie auch aus dem Iran gab es in den vergangenen Tagen Aussagen über den möglichen Abschluss eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Kriegs. Es soll eine 60-tägige Frist für mehr Verhandlungen festschreiben und Informationen über den Zustand der Straße von Hormus enthalten. Über weitere Inhalte gab es kaum übereinstimmende Berichte.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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