Die USA haben nach Regierungsangaben erneut den Iran angegriffen. Ziel war demnach ein Militärgelände, von dem eine Bedrohung ausging. Laut iranischen Medien gab es im Süden des Landes mehrere Explosionen.
Das US-Militär hat laut einem Vertreter der US-Regierung ein Militärgelände in Iran angegriffen. Von dort sei eine Bedrohung für US-Streitkräfte und den kommerziellen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ausgegangen, sagt er der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem habe das US-Militär mehrere iranische Drohnen abgefangen und abgeschossen, die eine ähnliche Bedrohung dargestellt hätten.
Iranische Medien meldeten Explosionen aus dem Süden des Landes. Nahe der Stadt Bandar Abbas an der Straße von Hormus seien drei Explosionen zu hören gewesen, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Der Grund dafür war zunächst unklar, genauso wie der genaue Ort der Zwischenfälle, hieß es. Bandar Abbas gilt als eines der wichtigsten militärischen Zentren des Irans im Golfraum und an der Straße von Hormus. Erst kürzlich hatten iranische Medien in der Region nach nächtlichen Feuergefechten mit dem US-Militär Explosionen gemeldet.
Verhandlungen stecken fest
Verhandlungen zur Beendigung des seit drei Monaten dauernden Krieges waren zuletzt festgefahren. US-Präsident Donald Trump erklärte, er verspüre keinen Zeitdruck durch die Zwischenwahlen in den USA im November. Die iranische Führung habe sich getäuscht, wenn sie geglaubt habe, die Zwischenwahlen würden ihn zu einem Abkommen zwingen. „Die Zwischenwahlen interessieren mich nicht“, sagt Trump bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus.
Trump hatte ursprünglich gesagt, der Krieg würde etwa vier Wochen dauern, nun dauert der Krieg bereits drei Monate.
