15 Jahre Haft für Islamisten21-Jähriger wegen Anschlagsplans auf Taylor-Swift-Konzert verurteilt
Ein Geschworenengericht spricht einen 21-Jährigen in Wien schuldig, der einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert geplant hatte. Der Täter muss nun lange ins Gefängnis.
Im Prozess um einen geplanten Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien ist der Angeklagte Beran A. verurteilt worden. Die Geschworenen sprachen den 21-Jährigen schuldig. Der Täter muss für 15 Jahre in Haft. Der Angeklagte war nach einer Warnung von US-Geheimdiensten einen Tag vor dem geplanten Anschlag im August 2024 festgenommen worden.
Beran A. war wegen Planung des Anschlags sowie Bildung einer IS-„Terrorzelle“ mit zwei weiteren Österreichern angeklagt. Zum Auftakt des Prozesses vor dem Landesgericht Wiener Neustadt hatte er im April ein weitgehendes Schuldbekenntnis abgelegt und in allen Anklagepunkten bis auf den der Beihilfe zum versuchten Mord auf schuldig plädiert – auch in diesem Anklagepunkt wurde er am Donnerstag für schuldig befunden.
A. hatte zugegeben, einen Anschlag auf ein Swift-Konzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion geplant zu haben und berichtete, wie er Instruktionen von der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) erhalten habe, der er seit 2023 angehört habe. Zudem schilderte er, wie er vergeblich versucht habe, eine Bombe zu bauen.
Zu den drei Auftritten von Taylor Swift im Rahmen ihrer „Eras“-Welttournee waren in Wien mehr als 170.000 Zuschauer erwartet worden. Nachdem die österreichischen Behörden mit Hilfe von US-Geheimdiensten die Anschlagspläne aufgedeckt hatten, wurden die Konzerte abgesagt.
