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Startseite»Nachrichten»Rentenbeiträge könnten wohl stärker steigen als angenommen
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Rentenbeiträge könnten wohl stärker steigen als angenommen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 1, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Bereits ab kommendem JahrBericht: Rentenbeiträge könnten stärker steigen als angenommen

Der „Bild“-Zeitung liegen nach eigenen Angaben Zahlen vor, die die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung abbilden. (Foto: picture alliance / SZ Photo)

Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Vor diesem Hintergrund warnen Experten vor einem deutlichen Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge. Nun korrigiert offenbar auch die Deutsche Rentenversicherung Bund bisherige Prognosen zu Beitragssätzen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) rechnet einem Zeitungsbericht zufolge mit einem stärkeren Beitragsanstieg im Jahr 2028 als bisher angenommen. Der Beitragssatz für Arbeitnehmer und Arbeitgeber müsse 2028 von derzeit 18,6 Prozent auf 19,9 Prozent steigen, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf interne DRV-Zahlen.

Bisher sahen die Prognosen dem Bericht zufolge ein Plus auf 19,8 Prozent vor. Für das Jahr 2029 werde ein Anstieg auf 20 Prozent vorausgesagt, schrieb die Zeitung weiter. In den darauffolgenden Jahren solle der Beitragssatz auf 20,2 Prozent (2031), 20,5 Prozent (2032), 20,7 Prozent (2033) und 20,9 Prozent (2034) steigen. Von 2036 bis 2040 rechne die DRV mit einem Beitragssatz von 21,1 Prozent. Nach bisherigen Planungen sei die DRV von einem Anstieg auf 21,2 Prozent im Jahr 2039 ausgegangen.

Der Sachverständigenrat hatte angesichts der demografischen Alterung vor einem drastischen Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge gewarnt. Ohne Reformen werde der Gesamtbeitragssatz von derzeit 42,3 Prozent auf knapp 50 Prozent im Jahr 2040 steigen, heißt es in dem am vergangenen Mittwoch vorgelegten Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen.

Derzeit erarbeitet eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission Vorschläge für die langfristige Finanzierung der Rente. In dem Gremium sitzen neben Wissenschaftlern auch Vertreter der drei Regierungsparteien CDU, CSU und SPD. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, soll der Abschlussbericht der Kommission am 29. Juni vorgelegt werden. Einen Tag später ist der als entscheidend bezeichnete Koalitionsausschuss geplant, in dem die Bundesregierung sich kurz vor der Sommerpause noch auf ein ganzes Paket von Reformen, darunter die Rente, verständigen will.

Quelle: ntv.de, nbr/rts/dpa

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