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Startseite»Nachrichten»French Open: Russin Andrejewa lässt ukrainischen French-Open-Traum platzen
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French Open: Russin Andrejewa lässt ukrainischen French-Open-Traum platzen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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19-Jährige im Finale von ParisRussin Andrejewa lässt ukrainischen French-Open-Traum platzen

Marta Kostjuk stand kurz davor, als erste Ukrainerin in ein Grand-Slam-Finale einzuziehen. (Foto: REUTERS)

Marta Kostjuk spielt eine perfekte Sandplatz-Saison. Bei den French Open weckt sie große Hoffnungen und macht auf das Leid in der Ukraine aufmerksam. Im Halbfinale platzt der Traum – ausgerechnet, weil eine Russin zu gut ist.

Mirra Andrejewa greift bei den French Open nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel. Die 19 Jahre alte Russin setzte sich im mit Spannung erwarteten Halbfinale gegen Marta Kostjuk aus der Ukraine 6:1, 6:3 durch und zog erstmals in ein Endspiel bei einem Major ein. Am Sonntag duelliert sie sich nun mit ihrer Landsfrau Diana Schnaider oder der polnischen Qualifikantin Maja Chwalinska um den Coupe Suzanne Lenglen.

„Ich bin immer noch sehr nervös, aber sehr glücklich mit der Art und Weise, wie ich heute gespielt habe“, sagte Andrejewa: „So etwas habe ich noch nie gespürt. Ich freue mich sehr auf das letzte Spiel in Paris. „Für die Weltranglistenachte war es der 35. Sieg in diesem Jahr, keine Spielerin auf der Tour hat mehr. Auch mit ihrer Bilanz von 21:3 auf Sand liegt Andrejewa, die vor zwei Jahren im Halbfinale von Paris an der Italienerin Jasmine Paolini gescheitert war, vorne. 

Für Marta Kostjuk endete derweil ihre zuvor perfekte Sandplatz-Saison, im 17. Spiel des Jahres kassierte sie ihre erste Niederlage. Mit einem Erfolg gegen Andrejewa hätte Kostjuk als erste ukrainische Spielerin überhaupt ein Grand-Slam-Finale erreicht.

Kostjuk nervös, Andrejewa gnadenlos

Auf dem Halbfinale hatte ein besonderer Fokus gelegen. Kostjuk hatte im Verlauf des Turniers immer wieder auf emotionale Art und Weise über die dramatischen Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf ihre Heimat aufmerksam gemacht. Trotz der brisanten Konstellation wollte sie dem Aufeinandertreffen mit Andrejewa aber keine besondere Bedeutung verleihen. 

Ihr sei es „normalerweise völlig egal, wer auf der anderen Seite des Netzes steht. Ich bin da, um Tennis zu spielen und meinen Job zu machen“, hatte Kostjuk betont. Und daran werde sich für sie „am Donnerstag nichts ändern“.

Bei windigen Bedingungen in Paris war es Andrejewa, die an ihren unglaublichen Viertelfinalsieg nach 56 Minuten gegen die Rumänin Sorana Cirstea nahtlos anknüpfte. Während Kostjuk sehr nervös wirkte, zog die junge Russin ihr Spiel gnadenlos durch. Nach nur etwas mehr als einer halben Stunde schnappte sie sich Satz eins. In Durchgang zwei hielt Andrejewa dann den Druck hoch – Kostjuk wachte zu spät auf.

Quelle: ntv.de, mar/sid

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