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Startseite»Nachrichten»Nach zahlreichen Absagen: Donald Trump streicht Konzerte bei US-Jubiläumsfeier
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Nach zahlreichen Absagen: Donald Trump streicht Konzerte bei US-Jubiläumsfeier

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 5, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Nach zahlreichen AbsagenDonald Trump streicht Konzerte bei US-Jubiläumsfeier

Macht jetzt seine eigene Show: US-Präsident Donald Trump. (Foto: picture alliance / ANP)

Für die geplanten Konzerte bei der von Donald Trump angekündigten Feier zum 250. Geburtstag der USA hagelt es Absagen. Zuletzt zieht auch der Ex-Milli-Vanilli Fab Morvan seine Zusage zurück. Jetzt streicht der US-Präsident die Shows komplett – und tritt selbst auf.

Das Konzertprogramm zum 250. Jubiläum der USA ist gescheitert – und Donald Trump macht daraus kurzerhand eine eigene Veranstaltung. Nachdem sechs von neun ursprünglich angekündigten Künstlerinnen und Künstlern abgesagt haben, hat der US-Präsident die geplante Konzertreihe „Freedom 250“ nun komplett gestrichen. Ursprünglich hatte sie zwischen dem 25. Juni und 10. Juli auf der National Mall in Washington stattfinden sollen.

Wie Trump auf seiner Plattform Truth Social schreibt, tritt an ihre Stelle eine Kundgebung, bei der er selbst als Hauptattraktion auftreten wird – angekündigt als „die beste Rallye aller Zeiten!“ und „eine Rallye, die alle anderen in den Schatten stellt!“ Man wolle ohnehin keine „Sänger ohne Talent, aber mit riesigen Gagen, die euch in den Schlaf singen.“ Im Alternativprogramm werden neben ihm stattdessen der Country-Sänger und überzeugte Trump-Anhänger Lee Greenwood, der Tenor Christopher Macchio, die US Army Band, die Marine Band und der Armed Forces Choir auftreten.

Seit Ende Mai hatten sich die Absagen für das Jubiläumskonzert gehäuft. Noch am Abend, als das Line-up bekannt gegeben worden war, verkündeten Morris Day and The Time auf Instagram, dass sie nicht auftreten würden. Rapper Young MC folgte kurz darauf und betonte, alle Künstler seien davon ausgegangen, es handle sich um eine normale Show in Washington, keine Partei-Party.

Trump größer als Elvis?

Auch Martina McBride sagte ab und erklärte, ihr sei versichert worden, es handle sich um ein überparteiliches Event zur Feier aller 50 Bundesstaaten. Das habe sich als irreführend herausgestellt. Bret Michaels, ehemals Frontmann von Poison, erklärte ebenfalls, er habe ursprünglich zu etwas weniger „Spaltendem“ zugesagt. Weitere Absagen kamen von den Commodores und zuletzt auch dem einstigen Milli-Vanilli-Mitglied Fabrice „Fab“ Morvan.

Damit bekundete am Ende lediglich Vanilla Ice öffentlich, an seiner Teilnahme festzuhalten. Flo Rida sowie C+C Music Factory äußerten sich nicht zu ihren geplanten Auftritten.

Schon vor Tagen hatte Trump auf Truth Social erklärt, dass er die vorgesehene Konzertreihe am besten ganz absagen werde – die Künstler seien „überteuert“ und „langweilig“. Stattdessen wolle er eine „Make America Great Again“-Kundgebung veranstalten. Er denke daran, „die Nummer-Eins-Attraktion der Welt“ auf die Bühne zu bringen – und meinte damit sich selbst. Er ziehe größere Publikumsmengen an als Elvis auf dem Höhepunkt seiner Karriere, schrieb er, und das „ohne Gitarre“.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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