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Startseite»Nachrichten»Cobolli muss nicht antreten: Zverevs Gegner kann sich überraschend fürs Finale schonen
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Cobolli muss nicht antreten: Zverevs Gegner kann sich überraschend fürs Finale schonen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 5, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Cobolli muss nicht antretenZverevs Gegner kann sich überraschend fürs Finale schonen

Beim Kampf um seinen heiß ersehnten ersten Grand-Slam-Titel trifft Alexander Zverev auf einen ausgeruhten Gegner: Flavio Cobolli muss sein Halbfinale nicht spielen. Dennoch ist der Deutsche der Favorit – und hat eine gute Erinnerung.

Alexander Zverev trifft im Finale der French Open auf Flavio Cobolli. Der Italiener erreichte kampflos das Endspiel am Sonntag gegen den Hamburger (ab 14.30 Uhr/NITRO, Eurosport 1, HBO Max und im ntv.de-Liveticker) , weil sein Landsmann Matteo Arnaldi wegen einer Virusinfektion kurzfristig für das für Freitagabend angesetzte Halbfinale zurückzog. Das gaben die Organisatoren von Roland Garros weniger als eine halbe Stunde vor dem geplanten Duell auf dem Court Philippe-Chatrier bekannt.

„Es ist hart, vom ersten Grand-Slam-Halbfinale zurückziehen zu müssen. Das wünscht man niemandem“, sagte Arnaldi auf einer Pressekonferenz, bei der er sich mit einigem Abstand zu Cobolli den Fragen stellte: „Es tut mir leid für alle, die ein Ticket gekauft haben.“ Für seinen Landsmann sei er aber „glücklich“. Auf dem Weg ins Halbfinale hatte Arnaldi insgesamt 19:42 Stunden auf den Platz gestanden – so lange wie kein anderer French-Open-Spieler seit 1991.

Zverev erwartet „keinen Unterschied“

Als ihn die Nachricht erreicht habe, habe er „fast geweint“, sagte Cobolli: „So etwas erwartet man nicht. Ich war bereit, das Halbfinale zu spielen. Ich bin sehr traurig für ihn.“ Der an Nummer zehn gesetzte Italiener hat zumindest viel Kraft gespart, auch wenn das laut Zverev „keinen Unterschied“ mache. „Er ist ein großartiger Spieler, ein großartiger Junge. Ich freue mich, gegen ihn zu spielen“, sagte der 29-Jährige über Cobolli. 

Trotzdem geht Zverev als klarer Favorit in den Final-Showdown – seine Topform bewies er auch beim 7:5, 6:2, 3:6, 6:3-Halbfinalsieg gegen den Tschechen Jakub Mensik. Im vergangenen Jahr hatte sich Zverev in der dritten Runde von Roland Garros gegen Cobolli durchgesetzt.

Seine drei vorherigen Finals auf der Grand-Slam-Bühne hatte Zverev alle verloren: 2020 bei den US Open fehlten ihm im Match gegen seinen österreichischen Kumpel Dominic Thiem zwei Punkte zum Sieg. 2024 in Paris musste er sich im Fünfsatz-Krimi dem Spanier Carlos Alcaraz geschlagen geben. Und im Vorjahr war er bei den Australian Open gegen den Italiener Jannik Sinner chancenlos. Sinner ist aber früh in Paris gescheitert, Alcaraz ging verletzt erst gar nicht an den Start.

Quelle: ntv.de, ara/sid/dpa

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