Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Altersnachweis für Erwachsene statt Social-Media-Verbot für Jugendliche

    Juni 11, 2026

    Nachhaltiger Aufschwung nur mit Verbraucher:innen

    Juni 9, 2026

    Leistungskürzungen sind keine Reformen | Verbraucherzentrale Bundesverband

    Juni 5, 2026

    Nahost-Krieg: Große Mehrheit spürt keine Entlastung

    Juni 4, 2026

    Verbraucherorganisationen legen europaweit Beschwerden gegen Google, Meta und TikTok ein

    Mai 21, 2026
  • Nachrichten

    Brutales Leid und Gewalt: Haitis WM-Tragödie: Nationaltrainer traut sich nicht mal ins Land

    Juni 12, 2026

    „Absolut scheiße“: Darts-Star Schindler wütet gegen Kritiker seines Teampartners

    Juni 12, 2026

    Molke ist und bleibt knapp: Nachfrage lässt Preis für Proteinpulver klettern

    Juni 12, 2026

    KI-gestützte Plattform: Deutsche Flugsicherung plant bundesweite Drohnenabwehr

    Juni 12, 2026

    Geheimwaffe bei der WM?: Von wegen „Lachnummer“: Wie sich das DFB-Team neu erfand

    Juni 12, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Faktencheck: Wurde Kristen Welker nach Trumps Interview entlassen?

    Juni 11, 2026

    Boykottieren deutsche Synchronsprecher:innen Netflix wegen KI?

    Juni 11, 2026

    Ist das Selenskyj-Hitler-Vergleichsbild echt?

    Juni 11, 2026

    Pig Butchering: Warnsignale am Beispiel comexcores[.com]

    Juni 11, 2026

    Ist das Klingelschild mit „Meier“ und anderen Namen echt?

    Juni 11, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Bisher kaum Zuspruch für Dobrindts Idee von Migrationszentren

    Juni 12, 2026

    A40 in Mülheim – Zehn Tage Vollsperrung im Ruhrgebiet

    Juni 12, 2026

    Thailändische Prinzessin Bha nach langem Krankenhausaufenthalt gestorben

    Juni 12, 2026

    Nahost-Liveblog: ++ Iran stoppt offenbar Öltanker ++

    Juni 12, 2026

    Marktbericht: Beste Stimmung von SpaceX-Börsengang

    Juni 12, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Was bedeutet Warkens Sparpaket für Patientinnen und Patienten?
Politik

Was bedeutet Warkens Sparpaket für Patientinnen und Patienten?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 12, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 12.06.2026 • 07:21 Uhr

Der Bundestag befasst sich heute mit dem Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform. Mit einem milliardenschweren Sparpaket soll die gesetzliche Krankenversicherung stabilisiert werden. Gelingt das ohne Abstriche bei der Versorgung?

Sieben sogenannte Akutfälle, also Notfälle, kommen an diesem Vormittag in die gynäkologische Praxis von Christiane von Holst in Heidelberg. Noch kann die Frauenärztin diese zusätzlichen Fälle annehmen und Patientinnen kurzfristig versorgen. Doch genau das sieht sie durch die geplante Gesundheitsreform gefährdet.

„Hundertprozentig wird man das im nächsten Jahr schmerzlich spüren. Und zwar der Patient“, sagt von Holst. Die Praxen müssten künftig genau überlegen, welche Leistungen sie noch anbieten könnten. „Wir wollen das nicht, aber wir müssen wirtschaften. Dann wird es zu Einschränkungen kommen.“

Bundesweit protestieren derzeit Arztpraxen gegen die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Das Gesetz soll die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung stabilisieren und den Anstieg der Beitragssätze begrenzen. Ärzteverbände kritisieren jedoch, die geplanten Einsparungen gingen zulasten der ambulanten Versorgung.

Patienten befürchten längere Wartezeiten

Schon heute nehmen Patientinnen für einen Termin bei von Holst teilweise Fahrzeiten von bis zu einer Stunde in Kauf. Die Sorge vieler Praxen: Die Versorgungslage könnte sich weiter verschlechtern.

„So schnell kriegt man dann keinen Termin mehr, wenn man akut kommt“, befürchtet eine Patientin. Im schlimmsten Fall müssten Betroffene mit Beschwerden direkt in eine Klinik ausweichen.

Kritik an geplanter Budgetierung

Besonders kritisch sehen viele Ärzte die geplanten Änderungen bei Präventions- und Früherkennungsleistungen. Nach Angaben von Ärzteverbänden sollen Leistungen, die bislang außerhalb fester Ausgabenobergrenzen vergütet wurden, künftig stärker budgetiert werden.

Für von Holst hätte das direkte Auswirkungen auf die Betreuung ihrer Patientinnen. „In der Schwangerenvorsorge soll budgetiert werden. Das heißt, wir müssten den Patientinnen irgendwann sagen: ‚Sie sind schwanger, das ist wunderbar. Aber wir dürfen nur noch bestimmte Untersuchungen vornehmen.‘ Das finde ich katastrophal.“

Ministerium verweist auf Gesetzesentwurf

Das Bundesgesundheitsministerium wollte sich auf Anfrage nicht zu möglichen Auswirkungen auf Arztpraxen und Patienten äußern. Es verweist stattdessen auf den Gesetzesentwurf. Darin heiß es, die geplanten Maßnahmen sollten dazu beitragen, die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren, ohne die Versorgungsqualität einzuschränken.

Daran haben viele Ärzte Zweifel. Von Holst spricht von einem „Sparen durch die Hintertür“. Die Leistungen würden nicht offiziell gestrichen, der Umfang der Versorgung könne aber schrittweise kleiner werden. „Das erinnert mich an die Schokolade. Sie wird nicht teurer, aber die Tafel wird immer kleiner.“

Wo Ärzte weiteres Sparpotenzial sehen

Dass Reformen notwendig seien, bestreitet die Heidelberger Gynäkologin nicht. Allerdings sieht sie Einsparungspotenzial an anderer Stelle. Sie verweist auf die Zahl der Krankenkassen und hohe Verwaltungskosten.

„Man sollte sich fragen, ob wir wirklich 97 Krankenkassen brauchen. Wird durch Werbung auf Fußballtrikots irgendein Patient gesund? Ich glaube nicht.“

Heute befasst sich der Bundestag in erster Lesung mit dem Gesetzentwurf. Anschließend folgen die Beratungen in den Ausschüssen. Während die Bundesregierung auf eine Stabilisierung der Krankenversicherungsbeiträge setzt, warnen Ärzteverbände weiter vor Folgen für die ambulante Versorgung. Ihre Proteste wollen sie deshalb auch in den kommenden Wochen fortsetzen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Bisher kaum Zuspruch für Dobrindts Idee von Migrationszentren

Juni 12, 2026

A40 in Mülheim – Zehn Tage Vollsperrung im Ruhrgebiet

Juni 12, 2026

Thailändische Prinzessin Bha nach langem Krankenhausaufenthalt gestorben

Juni 12, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.