Einer der einflussreichsten Vertreter zeitgenössischer Kunst ist tot: Mit 88 Jahren ist der britische Künstler David Hockney in London verstorben. Seine Werke erzielten auf Auktionen Rekordpreise.
Der britische Künstler David Hockney ist tot. Hockney starb am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Londoner Wohnung, wie seine Agentin mitteilte. Hockney gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der zeitgenössischen Kunst. Zu seinen Werken zählen beispielsweise „Le Plongeur“ und „A Bigger Splash“.
Hockney wurde im Norden Englands geboren, lebte aber einen Großteil seines Lebens in Südkalifornien, wodurch die sonnenverwöhnten Vorstadtansichten ein zentrales Motiv seiner Arbeit wurden. Später kehrte er nach Europa zurück und fand neue Inspiration in den bewaldeten Hügeln seiner Heimat Yorkshire und in den Feldern und Bäumen der Normandie in Frankreich.
Hockney zählt zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Genre-Schwerpunkte lagen in der Landschafts- und Porträtmalerei.
Bild für 90,3 Millionen Euro verkauft
Hockney zählte zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Genre-Schwerpunkte lagen in der Landschafts- und Porträtmalerei. Er wurde zwar oft als ein führender Vertreter der der Pop-Art nahestehenden Kunst bezeichnet, verfügte allerdings über ein eigenständiges künstlerisches Profil.
Seine Werke erzielten auf Auktionen hohe Preise. Sein Bild „Portrait of an Artist“ (Pool with Two Figures) von 1972 etwa wurde 2018 bei Christie’s für 90,3 Millionen US-Dollar verkauft. Bis 2019 war es das teuerste auf einer Auktion versteigerte Bild eines lebenden Künstlers weltweit.
