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Startseite»Nachrichten»Verbindungen im Stundentakt: Bahn plant mehr schnelle Züge zwischen Amsterdam und Ruhrgebiet
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Verbindungen im Stundentakt: Bahn plant mehr schnelle Züge zwischen Amsterdam und Ruhrgebiet

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 14, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Verbindungen im StundentaktBahn plant mehr schnelle Züge zwischen Amsterdam und Ruhrgebiet

Eingesetzt werden sollen neue, niederländische IC-Züge, die mit bis zu Tempo 200 fahren können. (Foto: picture alliance / ANP)

Immer mehr Urlauber setzen auch für ihre Reisen innerhalb Europas auf die Bahn. Zwischen Amsterdam, Utrecht, Arnheim und dem Ruhrgebiet sollen deswegen ab 2028 bald IC- und ICE-Züge im Stundentakt rollen. 

Der Bahnverkehr zwischen den Niederlanden und dem Ruhrgebiet sowie dem Rheinland soll erheblich ausgebaut werden. Ein Sprecher der Deutschen Bahn bestätigte entsprechende Planungen, bei denen es sich nach Angaben der Niederländischen Eisenbahnen (NS) um eine alle zwei Stunden verkehrende Intercity-Linie zwischen Amsterdam, Utrecht, Arnheim sowie Düsseldorf, Köln oder Dortmund handelt. Ab 2028 sind demnach zunächst drei Zugpaare und später sechs Zugpaare pro Tag geplant.

„Wir verzeichnen aktuell einen wahren Nachfrage-Boom im internationalen Fernverkehr. Fast ein Drittel mehr Menschen steigen für ihre Europa-Reise seit 2019 auf die Bahn um“, sagte der DB-Sprecher. Die Tendenz sei weiter steigend. Entsprechend würde mit den Niederländischen Eisenbahnen über Szenarien zur Ausweitung des Angebots gesprochen.

Die neuen IC-Züge sollen zusätzlich zu der bereits bestehenden ICE-Linie Amsterdam-Köln-Frankfurt verkehren und somit ein stündliches Angebot mit schnellen Zügen zwischen Amsterdam, dem Ruhrgebiet und Köln bieten, berichtete die „Neue Rhein/Neue Ruhr-Zeitung“.

Eingesetzt werden sollen neue, niederländische IC-Züge, die mit bis zu Tempo 200 fahren können. Noch nicht klar sei, ob die neuen Züge Zwischenstopps auch am Niederrhein in Emmerich und Wesel einlegten. Diese Städte im Grenzland sind bislang nur über einen Regionalzug an die Niederlande angebunden, der zwischen Düsseldorf und Arnheim pendelt.

Zu den Planungen für eine Verbesserung des Bahnverkehrs zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden kommt es auch angesichts zunehmender Konkurrenz für die angestammten Staatsbahnen im Fernverkehr. Seit März setzt das private niederländische Unternehmen Govolta Züge zwischen Amsterdam und Berlin ein.

Ab Dezember will Govolta auch auf der Verbindung von Amsterdam nach Paris fahren. Mit dem Reservieren von Fahrtrassen für die neuen IC-Züge zwischen Amsterdam und dem Ruhrgebiet machen DB und NS möglichen Mitbewerbern auch den Einsatz schneller Züge auf der Verbindung schwerer.

Quelle: ntv.de, jki/dpa

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