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Startseite»Nachrichten»Atominspektoren sollen ins Land: Vance attestiert Teheran Sinneswandel
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Atominspektoren sollen ins Land: Vance attestiert Teheran Sinneswandel

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Atominspektoren sollen ins LandVance attestiert Teheran Sinneswandel

Vance gibt sich zuversichtlich, auch wenn viel offenbar erst „in der Phase der technischen Verhandlungen“ geklärt werden soll. (Foto: picture alliance / AP Photo/Charles Sykes)

Was genau haben die USA und der Iran in ihrem Rahmenabkommen vereinbart? Laut US-Vizepräsident Vance geht es darin auch um das Atomprogramm der Mullahs. Doch Vance räumt ein: Bei der Umsetzung der Absichtserklärung gibt es „noch einige technische Details zu klären“.

Der Iran wird als Teil des Rahmenabkommens mit den USA nach Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance wieder Atominspektoren ins Land lassen. „Ja, absolut“, sagt Vance dem US-Fernsehsender NBC News. Einer der Kernpunkte der Vereinbarung sei, dass die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und die USA den Iran bei der Vernichtung seines hochangereicherten Urans unterstützen werden. Das sei in der Absichtserklärung „sehr klar festgelegt“.

Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und der Iran in der Nacht auf Montag auf ein Rahmenabkommen hin zu einem Kriegsende verständigt, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll. Der Text werde nach der Zeremonie veröffentlicht, zitierte der Sender Vance. „Es gibt noch einige technische Details zu klären, die nicht den Text der Absichtserklärung selbst betreffen, sondern deren Umsetzung.“ Ein Starttermin für Atominspektionen könnte demnach ebenfalls am Freitag vereinbart werden.

US-Vizepräsident JD Vance sagte auch in einem weiteren Interview mit dem Sender CNN, das Abkommen mit dem Iran sei „ein sehr allgemeines Dokument“. Die Absichtserklärung sei etwa eineinhalb Seiten lang. „Bei einer Reihe von Themen müssen wir diese Dinge erst in der Phase der technischen Verhandlungen klären“, so Vance. Schon in der Vergangenheit hatten die USA unter Präsident Donald Trump etwa beim Gaza-Waffenstillstandsabkommen vom Oktober 2025 wichtige Themen nicht ausgehandelt oder nicht aushandeln können – etwa die geforderte Entwaffnung der Hamas. Die Frage ist bis heute ungeklärt und der Konflikt schwelt unterschwellig weiter.

Bei CNN sagte der US-Vizepräsident weiter, das „Coolste an den Fortschritten der vergangenen Wochen“ sei, dass es innerhalb der politischen und militärischen Führung des Irans Anzeichen für einen Sinneswandel gebe. Sogar bei Vertretern der mächtigen Revolutionsgarden, der Elitestreitmacht des Irans, höre man Stimmen, die sagten, „wir erkennen, dass die Art, wie wir seit 47 Jahren mit den USA umgegangen sind, ein Fehler war. Lasst uns etwas anderes versuchen.“

Wie Vance dem Sender Fox News sagte, veröffentlicht US-Präsident Donald Trump das Abkommen womöglich noch vor Freitag. Die Vereinbarung sei bereits elektronisch unterzeichnet worden.

Quelle: ntv.de, ghö/rts

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