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Startseite»Politik»US-Geburtsrecht: Urteil kippt Trumps Plan zur Staatsbürgerschaft
Politik

US-Geburtsrecht: Urteil kippt Trumps Plan zur Staatsbürgerschaft

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 30, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 30.06.2026 • 18:14 Uhr

Wer in den USA geboren wird, bekommt automatisch die Staatsbürgerschaft. Trump wollte das ändern – und scheiterte nun vor dem Supreme Court. In einem anderen Urteil hingegen wurden Trumps Verbote für Transgender-Athletinnen im Frauensport gebilligt.

Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Recht von in den USA geborenen Kindern auf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft bestätigt.

Die Richterinnen und Richter am Supreme Court widersprachen einer Anordnung von US-Präsident Donald Trump, wonach neugeborene Kinder, deren Eltern sich illegal oder nur vorübergehend in den USA aufhalten, keine US-Staatsbürgerschaft mehr erhalten sollten. Trump hatte die Anordnung am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit unterzeichnet.

Mehrere Gerichte blockierten Trumps Anordnung

Das Gericht stützte sich in seiner Entscheidung auf die langjährige Auffassung, dass der 14. Zusatzartikel der Verfassung und das Bundesrecht seit 1940 jedem auf US-amerikanischem Boden Geborenen die Staatsbürgerschaft verleihen – mit wenigen Ausnahmen.

Mehrere Gerichte hatten die Anordnung Trumps blockiert, die nie in Kraft trat. In dem konkreten Fall entschieden die Richterinnen und Richter nun über Trumps Berufung gegen das Urteil eines untergeordneten Gerichts im Bundesstaat New Hampshire, das die Beschränkungen für die Staatsbürgerschaft durch Geburt aufgehoben hatte.

Demonstrierende bejubeln vor dem Obersten Gerichtshof der USA das Urteil, das den Ausschluss von Transgender-Athletinnen vom Frauensport erlaubt.

Gericht billigt Verbot für Transgender-Sportlerinnen

In einem anderen Urteil hat der Oberste Gerichtshof der USA Verbote für Transgender-Athletinnen im Frauensport gebilligt. Der Supreme Court erlaubte Bundesstaaten entsprechende Ausschlussregeln für öffentliche Schulen und Hochschulen.

Dieses Urteil gilt als Sieg für Trump, der im Februar 2025 ein Dekret zum Ausschluss biologischer Männer vom Frauensport unterzeichnet hatte. Mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten hat bereits solche Verbote erlassen.

Die konservative Mehrheit des Gerichts kam zu dem Schluss, dass entsprechende Verbote in Idaho und West Virginia kein Verstoß gegen die US-Verfassung oder ein Bundesgesetz gegen sexuelle Diskriminierung in der Bildung seien. Staatsanwalt Alan Hurst argumentierte, das Verbot sei „nötig für den fairen Wettbewerb“.

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