Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Energiesperren: Hohe Kosten belasten Verbraucher:innen

    August 4, 2026

    Bahnpreise: Werbung günstig, Realität teurer?

    August 3, 2026

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026
  • Nachrichten

    Für drei Favoriten abstimmen: ESC-Publikumsvoting soll komplett umgekrempelt werden

    August 15, 2026

    Wenn die Rutsche glüht: Hitzefeste Spielplätze lassen nicht nur Kinder aufatmen

    August 15, 2026

    Große Brände im Überblick: Wenn Deutschlands Wälder in Flammen stehen

    August 15, 2026

    Ab September in Apotheken: Was man zu Abnehmtabletten wissen muss

    August 15, 2026

    Skrupellose Personalpolitik: Magyar krempelt Ungarn um – auch mit Orbáns Methoden

    August 15, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

    August 13, 2026

    Russlands Fake News: Europas Wahlkandidaten im Visier

    August 13, 2026

    Hat Peter Rost gesagt, „Heilungen sind schlecht fürs Geschäft“?

    August 13, 2026

    „Frieden sabotiert?“ Was Gerhard Schröder wirklich über die Ukraine-Verhandlungen sagte

    August 12, 2026

    Selfie-Video entlarvt: Kein Grenzübertritt nach Ceuta gezeigt

    August 12, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Grüne in Sachsen-Anhalt: Hoffnung für die Hoffnungslosen?

    August 15, 2026

    Patientenschützer wollen Hitze als Todesursache erfassen

    August 15, 2026

    Kampf gegen die Flammen im Hürtgenwald

    August 15, 2026

    Schweres Erdbeben erschüttert Ostindonesien | tagesschau.de

    August 15, 2026

    USA wirtschaftlich unter Druck: Renditen für US-Staatsanleihen

    August 15, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Raketenabwehrsystem „Arrow“ wird in Kaufbeuren stationiert
Politik

Raketenabwehrsystem „Arrow“ wird in Kaufbeuren stationiert

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 30, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 30.06.2026 • 18:40 Uhr

Mit dem Raketenabwehrsystem „Arrow“ will die Bundeswehr eine Lücke in der Luftverteidigung schließen. Kaufbeuren wird ein weiterer Standort werden. Warum setzt die Bundeswehr auf „Arrow“?

Das Raketenabwehrsystem „Arrow“ gehört zu den größten Investitionen der Bundeswehr in den kommenden Jahren. Für mehr als drei Milliarden Euro kauft die Bundesrepublik insgesamt drei der israelisch-amerikanischen Systeme, die feindliche Raketen in großer Höhe abfangen sollen. Seit Ende des vergangenen Jahres werden sie schrittweise stationiert und in Betrieb genommen.

Jetzt hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei einem Besuch vor Ort bestätigt, dass eines der Systeme in Kaufbeuren stationiert wird. Söder sprach von einem erheblichen Gewinn an Sicherheit für Bayern, Deutschland und Europa.

Für die Bundeswehr spielt die bayerische Landesregierung bei der Stationierung in Kaufbeuren eine entscheidende Rolle. Denn die hochsensible Radaranlage soll nicht auf dem bestehenden Kasernengelände gebaut werden, sondern auf einem höher gelegenen Stück Land, das bisher im Besitz des Freistaats Bayern ist.

Gelände der Luftwaffe am Fliegerhorst Kaufbeuren. Hier in der Nähe soll die Raketenabwehr stationiert werden.

Lücke in der Verteidigung schließen

Mit „Arrow“ will die Bundeswehr eine Lücke in der Luftverteidigung schließen. Das System soll nämlich sehr hoch anfliegende Mittel- und Langstreckenraketen frühzeitig erfassen, identifizieren und dann in einer Höhe von 100 Kilometern abfangen, also am Rand des Weltraums.

Damit ist die Reichweite der Abwehrraketen vom Typ „Arrow 3“ deutlich größer als bei anderen bodengestützten Systemen wie „Patriot“ oder „Iris-T SLM“ des bayerischen Herstellers Diehl. Ursprünglich hatte der Hersteller Israel Aerospace Industries (IAI) „Arrow“ gemeinsam mit Boeing entwickelt, um Israel vor iranischen Raketen zu schützen.

Reaktion auf russische Drohgebärden

Deutschland bestellte das System im September 2023 als Reaktion auf Drohgebärden Moskaus im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte damals, „Arrow“ werde „die deutsche Luftverteidigung zukunftsfähig aufstellen“.

Das System soll in den NATO-Schutzschirm über Europa integriert werden und könne auch Teil der sogenannten European Sky Shield Initiative (ESSI) werden. Diese soll in den kommenden Jahren die Luftverteidigung von inzwischen 18 europäischen Partnerländen modernisieren und vereinheitlichen.

Drei Standorte in Deutschland geplant

Bei einer Zeremonie am Fliegerhorst Holzdorf an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt nahm die Bundeswehr ihr erstes „Arrow“-System Ende des vergangenen Jahres symbolisch in Betrieb. Die offizielle Erklärung der sogenannten Anfangsbefähigung besagte damals, dass ein erstes komplettes System aus Radar, Feuerleitstand und Startanlagen samt Abfangraketen zur Verfügung steht.

Für die kommenden Jahre ist neben Holzdorf und Kaufbeuren noch ein Standort im Norden der Republik geplant. Damit soll der Luftraum über ganz Deutschland und Nachbarländern wie Polen, Dänemark, Österreich oder der Tschechischen Republik abgesichert werden.

In Kaufbeuren gibt es bereits bestehende Einrichtungen der Luftwaffe, die aber dringend modernisiert werden müssen. Als Problem galt lange, dass Teile der Kasernenbauten in Kaufbeuren unter Denkmalschutz stehen, was einer möglichen Modernisierung zunächst sehr enge Grenzen gesetzt hatte. Der Freistaat Bayern hat allerdings im Zuge mehrerer Gesetzesnovellen beschlossen, dass für Fragen der Landesverteidigung der Denkmal- und Umweltschutz zum Teil weniger streng gehandhabt werden als in der Vergangenheit.

Bundeswehr noch mit großen Lücken in der Luftverteidigung

Auch wenn die Bundeswehr zuletzt massiv in die Luftverteidigung investiert hat – bis die entsprechenden Systeme vollständig einsatzbereit sind, werden noch Jahre vergehen. Hintergrund ist, dass Deutschland nach dem Ende des Kalten Krieges seine sogenannte bodengestützte Luftverteidigung nahezu vollständig abgebaut hatte. Die Bundeswehr konzentrierte sich damals auf Auslandseinsätze wie in Afghanistan.

Die Landes- und Bündnisverteidigung gegen einen militärisch hochgerüsteten Gegner rückte seinerzeit in den Hintergrund. Eines der bekanntesten Beispiele ist der Flugabwehrpanzer „Gepard“, den die Bundeswehr im Jahr 2010 ausmusterte, der aber heute in der Ukraine wieder gegen tief fliegende Hubschrauber und Flugzeuge sowie Drohnen eingesetzt wird. Er soll bei den deutschen Streitkräften in den kommenden Jahren durch den „Skyranger“-Panzer von Rheinmetall ersetzt werden. Allerdings gibt es hier bereits deutliche Verzögerungen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Grüne in Sachsen-Anhalt: Hoffnung für die Hoffnungslosen?

August 15, 2026

Patientenschützer wollen Hitze als Todesursache erfassen

August 15, 2026

Kampf gegen die Flammen im Hürtgenwald

August 15, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.