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Startseite»Nachrichten»Sie will nicht nach Berlin: Yvonne Catterfeld schildert Schreckmomente
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Sie will nicht nach Berlin: Yvonne Catterfeld schildert Schreckmomente

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 8, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Sie will nicht nach BerlinYvonne Catterfeld schildert Schreckmomente

Fühlt sich in München wohler als in Berlin: Yvonne Catterfeld. (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Fast ein Vierteljahrhundert ist Yvonne Catterfeld Wahlberlinerin. Doch vor zwei Jahren packt sie ihre Koffer und zieht in die Nähe von München. Dass sie froh ist, die Hauptstadt hinter sich gelassen zu haben, hat auch mit unangenehmen Erlebnissen hier zu tun.

„Ich will nicht nach Berlin“, sangen Kraftklub bereits vor 15 Jahren gegen den grassierenden Berlin-Hype an. Und mittlerweile würde Yvonne Catterfeld möglicherweise sogar mit einstimmen.

Dabei war die 1979 in Erfurt geborene Sängerin 24 Jahre und damit ein knappes Vierteljahrhundert lang Wahlberlinerin. Erst vor zwei Jahren entschied sie sich, der Spree-Metropole den Rücken zu kehren und mit ihrem Partner Adam von Mack sowie ihrem Sohn Charlie, der aus einer früheren Beziehung stammt, ins Münchner Umland zu ziehen.

Im Gespräch mit dem Magazin „Bunte“ erklärt die 46-Jährige nun, weshalb sie diesen Schritt nicht bereue und der deutschen Hauptstadt nicht hinterhertrauere. „Ich hatte zwei sehr unangenehme Begebenheiten auf dem Hauptbahnhof in Berlin, wo ich denke: ‚Warum ist hier niemand?‘ Ich wurde zweimal richtig bedroht“, sagt Catterfeld.

„Es kam niemand“

Die Geschehnisse, auf die sie nicht im Detail eingehen will, hätten sich am helllichten Tag ereignet. „Einer hat mich nicht erkannt, und einer hat mich erkannt. Und der kam mir sehr nahe“, verrät sie lediglich. Mit Hilfe habe sie in diesen brenzligen Situationen nicht rechnen können, ist sie sich sicher. „Es ist keiner da, keine Polizei. Es kam niemand.“

Der Hauptstadt stellt Catterfeld dabei kein gutes Zeugnis aus. „Berlin ist einfach aggressiver geworden“, stellt sie fest. Auch Taxifahrer hätten ihr „krasse Geschichten“ erzählt. „Mit 20 war das was anderes. Da war das cool, da war das eine tolle Stadt“, urteilt sie rückblickend, lässt dann aber doch noch etwas Milde mit Berlin walten: „Es gibt ja auch schöne Orte. Du kannst dich auch in Berlin zurückziehen.“

Trotzdem fühle sie sich in ihrer neuen süddeutschen Heimat nun wohler – auch wegen der höheren Polizeipräsenz. „Ich gehe, ehrlich gesagt, lieber hier auf den Bahnhof und sehe, da ist Polizei“, sagt Catterfeld. Doch das sei nicht der einzige Grund, weshalb es ihr in Bayern gefalle. „Ich mag es einfach vom Lebensgefühl. Du hast so viele Freizeitmöglichkeiten. Ich finde es für Kinder schön. Du kannst sie einfach rumlaufen lassen“, erklärt sie.

In München gebe es einfach „mehr Möglichkeiten“ als in Berlin, findet die Sängerin, die ihre Sturm-und-Drang-Zeit allem Anschein nach hinter sich hat. „Für dich schiebe ich die Wolken weiter“, sang sie einst in ihrem größten Hit. Aber wohl nur, wenn sie sie nicht nach Berlin schieben muss.

Quelle: ntv.de, vpr

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