Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Deutschlandticket: Verbraucherzentrale kritisiert erneute Preiserhöhung

    Oktober 8, 2026

    Hersteller, Handel und Verbraucherschützer fordern schärfere EU-Regeln für Produkte aus Drittstaaten

    Oktober 8, 2026

    „Tankrabatt darf nicht wieder zum Konzernrabatt werden“

    September 30, 2026

    Volksbank-Phishing: Gefälschte Mail droht mit Kontosperre

    September 29, 2026

    Alkoholfreier Wein: Wirklich ohne Alkohol?

    September 28, 2026
  • Nachrichten

    Nach Wagner-Aufstand aussortiert: Holt Putin abgesetzten „General Armageddon“ aus der Versenkung?

    Oktober 9, 2026

    Gebrauchtwagencheck: Nissan Qashqai – geräumig, günstig, aber mit Aussetzern

    Oktober 9, 2026

    Red-Bull-Star muss noch zittern: Verstappen rast im nächsten Formel-1-Chaos auf Sprint-Pole

    Oktober 9, 2026

    Großer Druck auf Demichelis: Vogelwilde Gerüchte um Julian Nagelsmann

    Oktober 9, 2026

    Folge von EU-Entscheidung: Deutschland-Umsatz von Temu, Shein und Co. bricht ein

    Oktober 9, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    USA-Wahl: Warum Stimmen plötzlich sprunghaft steigen

    Oktober 9, 2026

    USA planen Hinrichtung im Livestream – Faktencheck

    Oktober 9, 2026

    328 Pestfälle in Tatarstan? Faktencheck

    Oktober 9, 2026

    Hape Kerkelings Großvater: KZ-Haft ist belegt

    Oktober 9, 2026

    Kiew: Video zeigt keine Zwangsrekrutierung von Frauen

    Oktober 9, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026
  • Politik

    Ist die Deutsche Bahn unter Konzernchefin Palla auf dem richtigen Weg?

    Oktober 9, 2026

    Ministerin zu Kita-Gesetz: „Bildungschancen sollten von Talenten bestimmt sein“

    Oktober 9, 2026

    Schüsse in Berngau: Das ist über den mutmaßlichen Täter bekannt

    Oktober 9, 2026

    So fordert die Verleihung des Literaturnobelpreises die Buchbranche

    Oktober 9, 2026

    Bahn will bis 2031 weniger wichtige Strecken sanieren bisher geplant

    Oktober 9, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Whoop-Gründer im Interview: „Sieben Stunden Schlaf sind die Untergrenze“
Nachrichten

Whoop-Gründer im Interview: „Sieben Stunden Schlaf sind die Untergrenze“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 12, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Whoop-Gründer im Interview „Sieben Stunden Schlaf sind die Untergrenze“

Schlaflos, aber datenreich: Will Ahmed. (Foto: Whoop)

Wer Will Ahmed zum ersten Mal sieht, denkt nicht automatisch an Schlafmangel. Groß, wach, breitschultrig. Ahmed sieht aus wie jemand, der regelmäßig schläft, schwitzt und Fast Food nur als Begriff kennt. An seinem Handgelenk: ein Whoop-Band – jenes schlanke, schwarze Wearable ohne Display, das er 2012 als Harvard-Student entwickelte. Mit 10 Milliarden Dollar wird sein Unternehmen heute bewertet. Erst im März 2026 schloss Whoop eine 575 Millionen Dollar umfassende Finanzierungsrunde ab. Ein Börsengang könnte folgen.

Seit seiner Gründung liefert das Unternehmen, vielmehr die Nutzer seiner Fitness-Tracker, Unmengen von Gesundheitsdaten. So zeigt eine im April 2026 im Fachjournal „Sleep“ veröffentlichte Analyse von 3,7 Millionen Nächten, dass verlässliche Schlafmessungen mindestens 41 bis 65 Nächte erfordern. Und nicht etwa die bisher üblichen 7 bis 14. An dem Vormittag, an dem wir Ahmed treffen, leuchtet sein eigenes Whoop-Dashboard tiefrot. Kein gutes Zeichen.

Wie viel Schlaf haben Sie vergangene Nacht bekommen?

Will Ahmed: Ich bin mit einem „Red-eye“-Flug aus den USA gekommen und vom Flughafen direkt ins Hotel gefahren. Dreieinhalb Stunden, mehr habe ich in den letzten 24 Stunden nicht geschlafen, mein Körper hat sich nur zu einem Viertel erholt. Meine Herausforderung ist es jetzt, diesen Tag voller Pressetermine zu absolvieren, während mein Körper eigentlich ständig auf Stand-by und Erholung schalten will.

Pure Ironie bei jemandem, der Schlaf als die wichtigste Leistungskennzahl bezeichnet, oder?

Absolut. Aber genau das ist der Punkt und unsere Botschaft: Resilienz bedeutet nicht, immer perfekt vorbereitet zu sein, und jede Minute des Tages zu kontrollieren. Es bedeutet vielmehr, bestmöglich mit den Bedingungen umzugehen, die man in seinem Leben vorfindet.

Wie groß ist der Druck, der auf Ihnen lastet, als Gesicht einer Marke, die Hochleistung und Selbstoptimierung verspricht?

Ich würde auf ausreichend Bewegung, Erholung, Schlaf und gesunde Ernährung achten, egal ob ich dieses Unternehmen führen würde oder nicht. Unter Druck stehe ich ohnehin, als Gründer und Lenker dieses Unternehmens mit 1000 Mitarbeitern, über 2,5 Millionen Mitgliedern und den Erwartungen an schnelles Wachstum. Da wache ich eigentlich jeden Tag mit neuen Herausforderungen auf.

Whoop hat seit 2012 reichlich Konkurrenz bekommen, zuletzt sorgte der Oura-Ring für Aufsehen und reichlich Umsatz. Beunruhigt Sie das?

Wenn ich an den Markt vor zehn Jahren denke, gab es damals eher mehr Konkurrenten als heute. Nike, Adidas, Under Armour, Amazon, Intel, Samsung, Jawbone – keines dieser Unternehmen hat noch wirklich aktiv Wearables auf dem Markt. Im Unterschied dazu haben wir uns nie von Trends ablenken lassen und eine klar definierte Zielgruppe bedient. Menschen, die verlässliche Messdaten wollen und keine Smartwatch, die zufällig auch den Puls misst. Deshalb arbeiten wir auch seit 2015 mit Athleten wie LeBron James und Cristiano Ronaldo zusammen – nicht als Werbefläche, sondern als Datenquelle.

Ich trage Apple Watch und Whoop-Band parallel und bekomme Schlafdaten, die um bis zu drei Stunden voneinander abweichen. Wem soll ich vertrauen?

Zur Genauigkeit anderer Gadgets kann ich nichts sagen. Nur so viel: Wir orientieren uns am Goldstandard der Schlafmedizin: einer Messung im Schlaflabor mit Elektroden an Kopf, Brust und Beinen.

Welche Erkenntnisse haben selbst Sie überrascht?

Während Covid hatten wir einen großen Datensatz von Mitgliedern, die die Infektion über Whoop frühzeitig erkannt hatten. Wir entdeckten, dass eine erhöhte Atemfrequenz ein früher Indikator für eine Infektion ist: Bei Erkrankten stieg sie im Schlaf um 20, 30, manchmal 40 Prozent. Das wusste niemand, bevor wir dazu eine Studie veröffentlichten.

Und was hat Whoop über Schwangerschaften herausgefunden?

Die Herzratenvariabilität – also wie gleichmäßig das Herz schlägt, ein Marker für Erholung und Stress – sinkt über den Verlauf einer Schwangerschaft kontinuierlich. Aber sieben Wochen vor der Geburt macht sie einen Knick nach oben. Kommt diese Aufwärtskurve zwei Wochen früher als erwartet, deutet das auf eine entsprechend frühere Geburt hin.

Zurück zum Schlaf, dem neuen Lieblingskind der Wellnessbranche. Mit welchen Mythen möchten Sie aufräumen?

Wir alle haben die Bedeutung der Schlafkonstanz unterschätzt – zur selben Zeit ins Bett gehen und aufstehen, jeden Tag. Das schafft eine verlässliche innere Uhr, die Erholung und Schlafqualität verbessert. Schlafkonstanz kann wichtiger sein als die reine Stundenzahl. Um das verlässlich zu messen, sind jedoch sechs bis zehn Wochen und nicht bloß zwei nötig, wie wir wissenschaftlich valide zeigen konnten.

Ihre dreieinhalb Stunden sind also eindeutig zu wenig.

Definitiv, vor allem auf Dauer.

Was haben Sie durch das Tracking über sich gelernt, das Sie lieber nicht gewusst hätten?

Was die meisten nicht wissen wollen: Alkohol ist schlecht – besonders für Schlaf und Erholung. Das ist nichts Neues, aber wenn man es in den eigenen Kurven sieht, ist es eine andere Wahrheit. Meine subtilere Entdeckung: Für mich ist spätes Essen fast genauso schädlich. Ich muss früh zu Abend essen.

Whoop entwickelt sich zunehmend Richtung Medizin – KI-Coaching, Blutwerte, Videosprechstunden mit Ärzten direkt in der App. Wie weit wollen Sie in dieses Territorium vordringen?

Wir forschen aktiv an einer Reihe medizinischer Zulassungen. Was unsere Mitglieder wissen können: Wir werden die Erfahrung kontinuierlich weiterentwickeln.

Die neuen Blutwerte-Dienste in Zusammenarbeit mit dem US-Laborkonzern Quest Diagnostics fühlen sich nach Monetarisierung an.

Rund 70 Prozent unserer Mitglieder hatten Interesse an Bluttests über Whoop signalisiert. Das ist keine Push-Strategie, das ist nachfragegetriebene Produktentwicklung.

In Deutschland bekomme ich Blut auf Kassenrezept abgenommen. Sprechen Sie damit primär den amerikanischen Markt an?

In den USA haben viele Menschen keinen festen Hausarzt. Für diese Menschen ist Whoop ein Werkzeug, das ihnen Informationen liefert, die sie anderweitig nicht bekämen. Das größere Bild gilt aber überall: Wenn man Aktivität, Schlaf und Blutwerte unter einem Dach zusammenführt, entsteht ein Bild der eigenen Gesundheit, das kein einzelner Arzttermin liefern kann. Whoop berechnet aus all diesen Daten das sogenannte „Whoop Age“, das biologische Alter.

Und die Blaulichtblocker-Brille, die Whoop auch vertreibt – was kostet die?

Ich glaube, 150 Dollar.

Verraten Sie die Marge?

(lacht) Die diskutieren wir ein anderes Mal.

Mit Will Ahmed sprach Siems Luckwaldt

Dieses Interview erschien zuerst bei capital.de

Quelle: ntv.de

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Nach Wagner-Aufstand aussortiert: Holt Putin abgesetzten „General Armageddon“ aus der Versenkung?

Oktober 9, 2026

Gebrauchtwagencheck: Nissan Qashqai – geräumig, günstig, aber mit Aussetzern

Oktober 9, 2026

Red-Bull-Star muss noch zittern: Verstappen rast im nächsten Formel-1-Chaos auf Sprint-Pole

Oktober 9, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026154 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202613 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202612 Aufrufe

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.