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Startseite»Nachrichten»Alles würde sich ändern: Tadej Pogacar regt radikale Maßnahme gegen Tour-Hitze an
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Alles würde sich ändern: Tadej Pogacar regt radikale Maßnahme gegen Tour-Hitze an

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 12, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Alles würde sich ändern

Tadej Pogacar regt radikale Maßnahme gegen Tour-Hitze an

12.07.2026 | 19:56 Uhr

Die Hitze setzt den Radprofis bei der Tour de France mächtig zu. Zum ersten Mal in der Geschichte der Rundfahrt wurde deswegen sogar eine Etappe verkürzt. Superstar Tadej Pogacar würde gerne den „Rennkalender komplett verändern“.

Radsport-Star Tadej Pogacar hat in der Diskussion um die zunehmend stärkere Hitzeproblematik eine radikale Maßnahme angeregt. „Wenn ich die Macht dazu hätte, würde ich den Rennkalender komplett ändern und im Juli, August gar nicht mehr in den heißen Gegenden fahren“, sagte der Gesamtführende der Tour de France nach der neunten Etappe in Ussel.

Pogacar schränkte allerdings ein: „Das ist etwas, was man sehr gut durchdenken müsste. Und das kann ich nicht selbst erledigen.“ Eine frühere Startzeit der Etappen wäre für den Slowenen keine Lösung: „Wenn wir schon um 10 Uhr starten, ändert dies nichts – dann kommen wir in der größten Hitze an.“ Die 113. Frankreich-Rundfahrt ist seit dem Start in Barcelona von einer großen Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu über 40 Grad geprägt.

Die Etappe an diesem Sonntag war ursprünglich in einer Länge von 185,5 Kilometer geplant gewesen. Weil die Temperaturen am frühen Nachmittag im Département Corrèze die von den Behörden vorgegebenen Grenzwerte für Sportveranstaltungen überschritten, wurden in der Anfangsphase 30 Kilometer gestrichen. Die Fahrergewerkschaft CPA forderte in einem Schreiben vor Etappenstart, die Startzeiten der Sommerrennen anzupassen, „um die Gesundheit der Athleten zu schützen“.

Die drückende Hitze hielt die Fahrer nicht ab, zu Beginn ein enormes Tempo anzuschlagen. Das Hauptfeld dünnte sich aus, eine Fluchtgruppe konnte sich aber erst nach knapp 60 Kilometer absetzen. Letztlich blieb ein Quartett um Mathieu van der Poel übrig, im Sprint war der Topstar klar der stärkste. „Ich hatte sehr zu kämpfen, aber heute hatte ich endlich die Beine, um auf Sieg zu fahren“, sagte der Etappensieger.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/sid

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