Moukoko zu No-Name-Klub
Ex-DFB-Wunderkind wechselt schon wieder
01.09.2026 | 20:47 Uhr
Nach einer durchwachsenen Saison in Kopenhagen sucht Youssoufa Moukoko in der Türkei einen Neustart. Einst galt der Stürmer bei Borussia Dortmund als riesiges Versprechen.
Nur ein Jahr nach seinem Wechsel zum FC Kopenhagen wechselt das frühere Dortmunder Sturmtalent Youssoufa Moukoko in die Türkei. Der Süper-Lig-Aufsteiger Corum FK und der dänische Verein haben sich auf eine einjährige Leihe mit Kaufoption für den 21 Jahre alten Stürmer geeinigt, wie der türkische Klub bekanntgab.
Mit seinem Wechsel zum FC Kopenhagen im vergangenen Sommer wollte der Linksfuß neue Impulse für seine Karriere setzen. Obwohl er in 46 Pflichtspielen 18 Treffer erzielte, gestaltete sich die Saison schwierig. In Dänemark hat der zweimalige deutsche Nationalspieler noch einen bis 2030 gültigen Vertrag.
In der Jugend galt Moukoko, der das Fußballspielen beim FC St. Pauli lernte und sich im Jahr 2016 Borussia Dortmund anschloss, als das hoffnungsvollste Sturmtalent im deutschen Fußball. Mit 16 Jahren und einem Tag debütierte er im November 2020 für die BVB-Profis. Langfristig durchsetzen konnte er sich jedoch nicht.
BVB reagiert auf Konstantelias-Schock
Beim BVB gab es derweil am Deadline Day ebenfalls noch eine Kaderbewegung. Der Klub hat einen schnellen Ersatz für den schwer verletzten Neuzugang Giannis Konstantelias gefunden und Ethan Nwaneri vom FC Arsenal per Leihe verpflichtet. Der Offensivspieler kommt für ein Jahr zum deutschen Vizemeister, wie die Dortmunder mitteilten. Berichten zufolge übernimmt der BVB das komplette Gehalt des Engländers. Laut Medienberichten gibt es keine Kaufoption.
„Durch den längeren Ausfall von Giannis Konstantelias war es uns wichtig, unseren Kader kurzfristig noch einmal verstärken zu können. Für uns war Ethans Verpflichtung die sportlich nun bestmögliche Lösung“, sagte Dortmunds Sportvorstand Lars Ricken. Er bezeichnete Nwaneri als „technisch enorm versierten Mittelfeldspieler“. Für Arsenal absolvierte Nwaneri 51 Pflichtspiele, im vergangenen Halbjahr war er leihweise bei Olympique Marseille unter Vertrag. Dortmund hatte sich wohl bereits in der Vergangenheit mit ihm beschäftigt.
Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa/sid
